Damen 1

d1

h.v.l.: Franziska Mader, Bianca Trittler, Sabrina Jankowitsch, Jeanette Leister, Takuhi Sardarjan, Karen Huep, Lisa Mader, Trainer Manuel Ilg

v.v.l.: Priska Ziller, Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug, Rebecca Bolsinger, Bianca Schneider, Julia Engel, Mona Newman, Lisa Mack

Es fehlen: Mona Seimetz, Larissa Weiß,Anja Günther,Theresa Maier,Annika Hangleiter

Unnötige Niederlage 

Im ersten Rundenspiel des neuen Jahres empfing die HSG die Spielgemeinschaft aus Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch in der Herwartsteinhalle. Schon das Hinspiel konnte die HSG mit einem Treffer Unterschied nur denkbar knapp für sich entscheiden. Allerdings waren damals einige Spielerinnen nicht mit von der Partie und die neu formierte Mannschaft noch nicht eingespielt. Daher rechnete man sich in dieser Begegnung eigentlich einen weniger engen Spielverlauf aus. Zumindest in der ersten Hälfte war die HSG dann auch die optisch klar überlegene Mannschaft. Leider spiegelte sich diese Überlegenheit nicht im Spielstand wider. Lediglich zwei bis drei Treffer konnte man die Gegnerinnen auf Abstand halten. Vor allem gegen Ende des ersten Durchgangs wurden einige Bälle erobert, die dann durch technische Fehler meist umgehend wieder verloren wurden. So verpasste es die HSG, schon früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Dass der Spielstand in dieser Phase noch nicht kippte, lag vor allem an A-Jugend-Torhüterin Sarah Geringer, die zahlreiche Bälle entschärfen konnte. Durch einen unnötigen Gegentreffer zur Pausensirene gingen die Hausherrinnen mit einer mageren 12:10 Führung in die Kabine. Für den zweiten Durchgang wollte die HSG eigentlich eine Schippe drauf legen, um den Sack zuzumachen. Die SG versuchte es im Angriff nun mit der Brechstange und hatte damit ein ums andere Mal Erfolg. Zu zaghaft waren die Gastgeberinnen in ihren Defensivbemühungen, obwohl sie ihrerseits seit der ersten Minute einiges einstecken mussten. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang der SG dann zum ersten Mal der Ausgleich, drei Minuten später, mit dem 17:18, sogar die erste Führung. Diese konnte sie bis zur 58. Minute halten (21:23). Dann kämpfte sich die HSG noch einmal zurück und erzielte eine Minute vor dem Ende das 23:23. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Gastgeberinnen aufgrund einer fragwürdigen Zeitstrafe schon in Unterzahl. Die Gäste nutzten die letzte Minute für einen langen Angriff, einschließlich Auszeit und es gelang ihnen wenige Sekunden vor Schluss eine Außenposition freizuspielen, die mit viel Glück den Ball im Tor versenken konnte. Damit musste sich dieses Mal die HSG äußerst knapp geschlagen geben und rutscht in der Tabelle einen Platz nach hinten. Kommenden Sonntag fährt man dann zum Tabellenzweiten nach Herbrechtingen/Bolheim. Gegen diesen setzte es in der Hinrunde eine herbe Klatsche. Die HSG wird daher alles daran setzen, dass sich ein solches Debakel nicht wiederholt.

Es spielten: Sarah Geringer; Lisa Mader, Ann-Kathrin Stitz (1), Takuhi Sardarjan (4), Julia Engel (3), Katja Hug (3), Sabrina Jankowitsch (1), Larissa Weiß (1), Jeanette Leister (1), Karen Huep (9/1)

HSG Oberkochen/Königsbronn - HSG Wangen/Börtlingen 33:27

Die Damen der HSG Oberkochen/Königsbronn machten sich ein frühzeitiges Weihnachtsgeschenk, indem sie den bis dato noch ungeschlagenen Namensvetter aus Wangen/Börtlingen klar besiegten.

Vor ungewohnt leerer Halle starteten die Hausherrinnen sofort sehr gut in die Partie und lagen nach zwölf Minuten bereits fünf Treffer in Front. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause stand es noch 12:8, bevor dann die schwächste Phase der HSG OK folgte. Fast neun Minuten lang konnte der Ball nicht im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden. Dafür ließ man die Gäste ein ums andere Mal einfach durch die Abwehr marschieren. Diese nutzten ihre Chance, trafen fünfmal in Folge und sahen sich auf einmal 12:13 in Führung liegen. Wie schon so oft in dieser Saison hatte die HSG OK damit einen eigentlich komfortablen Vorsprung wieder verspielt. Doch mittlerweile kann sie damit umgehen, riss sich auch dieses Mal am Riemen und drehte den Spielstand mit 14:13 zur Halbzeit wieder in die richtige Richtung. Nach dem Seitenwechsel kassierten die Gastgeberinnen dann schnell hintereinander zwei Zeitstrafen und fand sich nur noch zu viert auf dem Feld wieder. Den fälligen Strafwurf verwandelten die Gäste sicher. Im Angriff setzte sich allerdings Katja Hug im Alleingang gegen die doppelte Überzahl durch, so dass auch diese Situation unbeschadet überstanden wurde. Bis zur 39. Minute hielt die HSG Wangen/Börtlingen den Anschluss noch (17:17), doch nach einer Auszeit von Trainer Ilg zogen die Gastgeberinnen dann Tor um Tor davon. Schönes Zusammenspiel zeigten sie vor allem in den Überzahlsituationen, in denen immer wieder durch einfache Spielzüge Hug frei gespielt wurde. Auch Sardarjan auf der Außenposition netzte immer wieder ein, so dass wieder ein beruhigender Vorsprung erspielt werden konnte. Zwar merkte man der einen oder anderen Spielerin gegen Ende des Spiels die Weihnachtsfeier vom Vortag an, aber auch die Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen. So endete die Partie völlig verdient mit 33:27 und die HSG Wangen/Börtlingen musste die ersten Minuspunkte einstecken. Die HSG OK überwintert damit auf einem guten dritten Tabellenplatz. Weiter geht es mit einem Pokalspiel gegen die HG Aalen/Wasseralfingen am 07.01.18.

Die HSG Oberkochen/Königsbronn wünscht allen Ihren Fans eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Es spielten: Rebecca Bolsinger, Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (6), Rebecca Schneider (3), Ann-Kathrin Stitz, Katja Hug (8), Larissa Weiß (1), Sabrina Jankowitsch (2), Julia Engel (2), Jeanette Leister (2), Karen Huep (9/2)

 

Verdienter Pflichtsieg


Ihre Aufgabe voll erfüllt hat die Damenmannschaft der HSG Oberkochen/Königsbronn als am Samstagabend der Tabellenletzte aus Giengen/Brenz zu Gast war. Die Gäste hatten bisher noch nicht Punkten können, daher war klar, dass die HSG als Favorit in die Begegnung ging. Als neuformierte Mannschaft, die einen direkten Durchmarsch in die Bezirksliga machte, war der Gegner noch recht unbekannt.
Die Gastgeberinnen konnten eine volle Bank aufweisen, wenn auch mit zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen. Zu einem kurzen Schock kam es, als sich auch noch die einzige Torhüterin beim Aufwärmen verletzte und daher fortan nur eingeschränkt agieren konnte. Trotzdem konnte die HSG in den ersten Minuten gleich gut loslegen und schnell mit 7:1 in Führung gehen, nicht zuletzt aufgrund einer sattelfesten Abwehr und einer starken Torhüter-Leistung. Zwischendurch führten die Gastgeberinnen mit sieben Treffern und der Vorsprung pendelte sich bei fünf ein. In dieser Phase gelang auch Neuzugang Lisa Mader ihr erstes Tor für die Handballspielgemeinschaft. Mit einem 18:13 ging es dann in die Halbzeitpause. Dann zeigte sich das gleiche Bild wie schon in einigen Partien zuvor: Die HSG schaltete einen Gang zurück und ließ den Gegner wieder Morgenluft schnuppern. Dieser gab nicht auf, versuchte es immer wieder mit der Brechstange und konnte zwischenzeitlich auf zwei Treffer aufholen. So wirklich zum Wackeln wurde die HSG allerdings nicht mehr gebracht. Gegen Ende konnte auch noch A-Jugend-Torhüterin Sarah Geringer ihren Einstand in der ersten Damenmannschaft feiern, sie stieß aufgrund der Verletzung von Rebecca Bolsinger in der zweiten Hälfte zur Mannschaft. Mit 32:29 fuhr die HSG einen völlig verdienten Sieg ein, der sie vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz befördert. Wieder wurden phasenweise schöne Zusammenspiele und sehenswerte Tore gezeigt, allerdings muss die HSG lernen, ihre Leistung endlich einmal über 60 Minuten abzurufen.
Nach einem spielfreien Wochenende wartet als nächster Gegner am 9.12. kein anderer als der Tabellenführer aus Winzingen/Wißgoldingen. Die HSG hatte versucht, das Spiel zu verlegen, da ein Großteil der Mannschaft und der Trainer fehlen werden, leider hat Winzingen nicht zugestimmt. Daher wird sich zeigen, wie die Damen auftreten werden.


Es spielten: Rebecca Bolsinger, Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (5), Katja Hug (5), Sabrina Jankowitsch (4/3), Lisa Mack (1), Rebecca Schneider (1), Annika Lanzinger, Julia Engel (1), Ann-Kathrin Stitz (3), Jeanette Leister (2), Lisa Mader (1), Bianca Trittler, Karen Huep (9/3)

Im Auswärtsspiel gegen Heiningen präsentierte sich die Damenmannschaft der HSG wesentlich besser als in den letzten Heimspielen. Vor allem in der ersten Hälfte wussten die Gäste durch schönes Zusammenspiel zu gefallen. Der TSV hielt allerdings dagegen und ließ sich zunächst nicht ganz abschütteln. Auf Seiten der HSG glänzten Torhüterin Bolsinger mit einigen gehaltenen Strafwürfen und Kontern sowie Hug, die sich im Angriff immer wieder schön durchsetzen konnte. Dadurch setzte sich die HSG Tor um Tor ab und hatte zur Halbzeit einen 11:16-Vorsprung herausgespielt. Dass man sich darauf nicht ausruhen konnte, war spätestens nach der Begegnung gegen die HG Aalen/Wasseralfingen in der Vorwoche klar. Zunächst war aber weiterhin die HSG am Drücker und konnte auf zwischenzeitlich neun Treffer Unterschied erhöhen. Gegen Ende der Partie machte sich dann der Kräfterverschleiß bemerkbar, da die HSG nur mit einer Rumpftruppe angereist war und vor allem im Rückraum kaum Wechselmöglichkeiten hatte. Es häuften sich die technischen Fehler, was der TSV immer wieder zu schnellen Gegenstößen nutzte. Sieben Minuten vor dem Ende hatten die Gastgeberinnen somit noch einmal auf vier Treffer aufgeschlossen. Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen. Am Ende konnte sich die HSG völlig verdient zwei weitere Punkte auf der Habenseite sichern und rutscht somit auf Platz drei in der Tabelle vor. Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es am 25.11. weiter gegen die FSG Giengen/Brenz.  

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz (1), Rebecca Schneider (1), Takuhi Sardarjan (4), Lisa Mack (2), Lisa Mader, Sabrina Jankowitsch (6/3), Katja Hug (7), Karen Huep (8/4)

 

 Bei der HSG läuft es weiterhin noch nicht ganz rund.

 Urlaubs- und verletzungsbedingt stand mit zwei A-Jugendlichen, zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und einer reaktivierten Spielerin eine deutlich veränderte Mannschaft auf dem Feld.

 Das Derby gegen die HG Aalen/Wasseralfingen war dann auch wahrlich kein Handball-Leckerbissen. Wie schon im vorangegangenen Spiel gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim  tat sich die HSG vor allem im Angriff äußerst schwer. Dabei startete sie zunächst recht gut in die Partie. Bis zum 8:7 zur Mitte der ersten Hälfte konnten die Gäste noch mithalten, dann zog die HSG mit einem 6:1-Lauf auf 14:8 zur Halbzeitpause davon. Großen Anteil daran hatte vor allem Becci Schneider, die mit sehenswerten Anspielen glänzen konnte. Trotz dieser deutlichen Führung, war Trainer Manuel Ilg nicht wirklich zufrieden mit seiner Mannschaft. Vor allem im Angriff war die HSG erneut zu statisch und ideenlos. Das zeigte sich dann auch nach dem Seitenwechsel. In den folgenden zwanzig Minuten gelangen der HSG ganze zwei Treffer. Dadurch konnte die HG Aalen/Wasseralfingen Tor um Tor aufschließen und eine Viertelstunde vor Schluss erstmals die Führung an sich reißen. Die HSG ließ weiterhin beste Chancen liegen und verlor sich in Fehlpässen und technischen Fehlern. Beim 16:18 sah man das Spiel schon vollends kippen. Doch man muss den Gastgeberinnen zu Gute halten, dass sie noch einmal Moral zeigten und mit drei Treffern in Folge den Spielstand wieder drehten (19:18). In dieser engen Schlussphase parierte vor allem Annika Hangleiter im Tor einige wichtige Bälle. Dadurch konnte die HG nur noch einmal ausgleichen, während der HSG zwei weitere wichtige Treffer gelangen, die zum Endstand von 21:19 führten. Letzten Endes waren die zwei Punkte verdient, aber auch hart erkämpft. Der Dank gilt vor allem den fünf Spielerinnen, die spontan eingesprungen sind. Am Sonntag steht dann bereits die nächste Begegnung an - dazu müssen die HSG-Damen nach Heiningen reisen.

 Es spielten:

Annika Hangleiter; Christina Kienlen, Mona Seimetz (2), Franziska Mader, Lisa Mack, Rebecca Schneider (3), Sabrina Jankowitsch (7/3), Katja Hug (2), Lisa Mader, Mona Newman, Jeanette Leister (2), Takuhi Sardarjan (1), Karen Huep (4/1)

 

 

 

 

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