Pflichtsieg im Nachbarschaftsduell

Nachdem die HSG bereits im letzten Spiel gegen den TSV Heiningen eine unerwartete Niederlage hinnehmen musste, war sie vor dem Derby gegen Aalen doppelt gewarnt. Zum einen taten sich die Damen gegen den Nachbarn immer wieder unerklärlich schwer, zum anderen konnte die Woche nur sehr dezimiert trainiert werden, da die meisten Spielerinnen angeschlagen waren. Gott sei Dank erklärten sich Maier, Crljic und Trittler kurzfristig bereit auszuhelfen und hatten erneut großen Anteil am Erfolg.

Die Gäste starteten zunächst mit einer doppelten Manndeckung und machten es den restlichen Spielerinnen der HSG damit leicht, immer wieder Lücken in der Abwehr zu finden. Fünfmal Huep, sowie Crljic und Jankowitsch trafen für die HSG, während auf Seiten der HG beinahe nur Vandrey vom Siebenmeterpunkt dagegen hielt. So stand es nach zwölf gespielten Minuten 7:4 für die Heimmannschaft. Die Aalenerinnen stellten nun ihre Defensive um, woraufhin die HSG fortan mehr investieren musste, um Tore zu erzielen. Immer wieder wurde jetzt Weiß am Kreis gefunden, die davon profitieren konnte. Ein weitaus größeres Problem war an diesem Tag allerdings die Defensive, hier kamen die Gegenspielerinnen ungehindert über einfache Schlagwürfe zum Torerfolg. Da die HSG-Damen zudem auch noch viele Großchancen liegen ließen, blieb die HG auf Tuchfühlung. Zur Halbzeit stand es somit nur 15:12 und es war klar, dass noch lange nichts in trockenen Tüchern war. Trittler eröffnete dann mit ihrem Tor zum 16:12 die zweite Hälfte. Nun drehte sich der Spieß etwas um - während sich jetzt die Defensive besser organisierte, war der Angriff zu ungefährlich. Hinten ließ man die Gäste beinahe nur noch von den Außenpositionen zu Würfen kommen, die Serwe nun sicher parierte, zudem konnte Bolsinger auch zwei Strafwürfe entschärfen. Vorne waren es vornehmlich Einzelaktionen, die zum Erfolg führten. Nach 47 Minuten netzte Maier zum ersten 5-Tore-Vorsprung ein. Dieser schmolz zwar noch einmal auf drei, wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. In den letzten fünf Minuten baute die HSG ihre Führung dann auf sieben Treffer aus und Mareike Serwe-Bürger setzte den Schlusspunkt zum 28:21.

Mit der Abwehrleistung und der Chancenverwertung seiner Mannschaft kann Trainer Ilg sicherlich nicht zufrieden sein, positiv hingegen sind natürlich das Ergebnis, die Integration der A-Jugendlichen, sowie die Qualität der Trikots.

Nach einer Woche Spielpause geht es am 04. Februar weiter. Dann gastiert mit der SG Bettringen der noch ungeschlagene Tabellenerste in der Herwartsteinhalle.

Es spielten:

Marielle Serwe, Rebecca Bolsinger; Mona Seimetz, Vanessa Geringer (1), Michelle Crljic (4), Bianca Trittler (1), Marina Rupp (1/1), Ann-Kathrin Stitz, Mareike Serwe-Bürger (2), Theresa Maier (3), Larissa Weiß (4), Sabrina Jankowitsch (2), Karen Huep (10/2)

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