HSG wartet weiter auf ersten Sieg im neuen Jahr

 Mit einem eigentlich unerwartet guten Punktekonto von 12:6 war die HSG in die Winterpause gegangen. Seitdem scheint sie sich allerdings im Winterschlaf zu befinden. Mit drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge muss sie nun hoffen, nicht in den Tabellenkeller abzurutschen. Eine derartige Negativserie haben die HSG-Damen schon seit Jahren nicht mehr erlebt.

 Vor allem gegen eine Mannschaft wie die HG Aalen/Wasseralfingen, die mit nur zwei Pluspunkten am Tabellenende rangierte, war eine Niederlage natürlich alles andere als eingeplant. Nach der Partie muss man aber eingestehen, dass diese völlig in Ordnung geht. Dies lag allerdings nicht an einem übermächtigen Gegner, sondern an einem regelrecht planlosen Angriff und einer sehr löchrigen Defensive. Während die HG mit der altbekannten Härte aufwartete, ist die HSG nach wie vor zu harmlos in ihren Abwehrbemühungen. Zudem kommt die in dieser Saison fehlende Variabilität im Angriff. Dies führte dazu, dass die Gastgeberinnen nach dreieinhalb Minuten mit 1:0 in Führung gingen und das gesamte Spiel über die Nase vorn hatten. Ein paar Mal konnte die HSG noch ausgleichen, bis zur Halbzeit lag sie aber schon 15:12 in Rückstand. In Hälfte zwei wurde es nicht besser - der Angriff lief weiterhin unter „stets bemüht“ und auch eine Umstellung führte nicht zur erhofften Stabilität in der Abwehr. Neun Minuten vor Schluss hatte die drei Tore Differenz noch  Bestand, dann verlor die HSG völlig den Faden und infolgedessen auch zahlreiche Bälle. 28:23 lautete der Endstand eines wenig sehenswerten Handballspiels.

 Die HSG muss sich nun erst einmal sammeln, bevor sie am Samstagabend den TV Steinheim empfängt. Gegen diesen unbequemen Gegner muss sie sich um 100% steigern, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen.

 Es spielten: Sarah Geringer; Sabrina Jankowitsch (2/1), Ann-Kathrin Stitz (2), Julia Engel (1), Lisa Mader, Takuhi Sardarjan (3), Jeanette Leister (2), Katja Hug (6), Rebecca Schneider, Karen Huep (7)

 

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