Damen 1

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vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Geringer, Katja Hug, Larissa Weiß, Maren Rentschler

2. Reihe v.l.: Priska Ziller, Sina Schaller, Mona Seimetz, Anja Günther

3. Reihe v.l.: Takuhi Sardarjan, Sabrina Jankowitsch, Marina Rupp, Mareike Serwe-Bürger, Karen Huep

4. Reihe v.l.: Trainer Joachim Hoga, Marielle Serwe, Trainer Manuel Ilg

Klarer Sieg im Lokalderby

Mit einem Kantersieg gegen die HG Aalen/Wasseralfingen starten die Damen der HSG Oberkochen/Königsbronn erfolgreich ins neue Jahr. Erfreulich war vor allem auch, dass Marielle Serwe nach ihrer Verletzung wieder mit an Bord war, ebenso wie Coach Manuel Ilg seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stand.
Gegen die HG tun sich die HSG-Mädels seit eh und je unerklärlich schwer und mussten sich in der letzten Begegnung sogar geschlagen geben, womit sie unter anderem die Meisterschaft verspielten. Man war also gewarnt.
Beide Mannschaften schienen etwas verschlafen aus der Weihnachtspause zu kommen, so dass das erste Tor erst in der 5. Minute fiel. Bis zum 2:3 war die Partie noch ausgeglichen. Dann folgte eine 2-Minuten-Strafe gegen die HG-Abwehr, die immer wieder unglücklich aussah. Diese konnte die HSG -vornehmlich durch die Serwe-Schwestern - für zwei Treffer nutzen und somit den Torreigen der Gäste einleiten. Von einem 2:3 wurde auf 4:13 bis zur Pause erhöht.
Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Aalenerinnen, die immer wieder zum einfachen Torerfolg kamen. Sie konnten den Vorsprung kontinuierlich verringern und beim 9:15 waren es nur noch sechs Treffer Differenz. Vor allem Eda Maier, die dieses Mal wieder mit von der Partie war, machte viel Druck - die Konsequenz war eine enge Deckung, wodurch für die restlichen Spielerinnen große Lücken entstanden. Leider konnten diese nicht immer genutzt werden, sondern das Spiel wurde nun sehr hektisch. Trotzdem erzielte die HSG immer wieder Treffer und auch die Abwehr stand wieder sicherer, so dass sie am Ende völlig verdient einen 14:23-Sieg einfahren konnte.
Nächste Woche muss sie dann zum TSV Heiningen, bevor die Woche darauf gleich das Rückspiel gegen die HG stattfindet.

Es spielten:


Marielle Serwe, Rebecca Bolsinger; Larissa Weiß (4), Sabrina Jankowitsch (3/3), Ann-Kathrin Stitz (1), Marina Rupp (4), Mona Seimetz, Mareike Serwe-Bürger (6), Bianca Trittler, TakuhiSardarjan, Theresa Maier (3), Karen Huep (2)

Vierter Sieg in Folge


Gegen die zweite Garde des TSV Heiningen fuhr die HSG Oberkochen/Königsbronn einen weiteren Sieg ein und machte sich damit selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk.
Nachdem sich letzte Woche Priska Ziller erneut schwer am Knie verletzte und damit für längere Zeit ausfällt, meldete sich kurz vor der Partie auch noch Mareike Serwe-Bürger krank. Damit reduziert sich der Kader der ersten Damenmannschaft auf momentan sieben aktive Spielerinnen. Danke an die zweite Mannschaft und die A-Jugend, die den Kader auffüllten!


Gegen einen eher unbekannten Gegner sah sich die HSG zunächst im Hintertreffen. Heiningen agierte druckvoll in der Offensive und fand immer wieder die Lücke. Im Gegenzug dazu taten sich die Gastgeberinnen zunächst schwer - zumal der TSV mit einer Manndeckung gegen Huep spielte, wodurch das Angriffsspiel umgestaltet werden musste. Und auch die Chancenauswertung war an diesem Tag ein kleines Manko. Als Rupp der erste Treffer für die HSG gelang, waren bereits sechseinhalb Minuten gespielt. Erst in der zehnten Minute gelang es den Gastgeberinnen auszugleichen. Ein mageres 3:3 war zu diesem Zeitpunkt auf der Anzeigetafel zu lesen. Auch zur Pause konnte sich keine Mannschaft absetzen, so dass mit 10:10 die Seiten gewechselt wurden. Interims-Coach Hoga forderte von seiner Mannschaft mehr Konsequenz in der Abwehr sowie mehr Bewegung im Angriffsspiel. Dies gelang in der zweiten Hälfte besser. Die drei A-Jugendlichen Crljic, Sardarjan und Trittler integrierten sich sehr gut ins Spiel der Damen und konnten immer wieder sehenswerte Treffer beisteuern. Auf diese Weise konnte sich die HSG Stück für Stück absetzen. So wie sie den Torreigen für die HSG eröffnete, schloss Rupp diesen mit ihrem fünften Treffer auch wieder. Am Ende gewann die HSG Oberkochen/Königsbronnvöllig verdient mit 25:21.


Damit schließt die HSG dieses Jahr auf Platz drei der Tabelle ab. In den letzten Partien scheint sie endlich in die Saison gefunden zu haben. Erfreulich ist vor allem die Integration der A-Jugendlichen. Jetzt hat die HSG drei Wochen Zeit, die Wunden zu lecken. Am 8. Januar geht es dann weiter als Gast bei der HG Aalen/Wasseralfingen. Bis dahin hofft man, dass von den Verletzten zumindest Marielle Serwe und Maren Rentschler wieder zur Mannschaft stoßen. Und wer weiß - vielleicht schnürt ja auch Handball-Oldie Katja Hug noch einmal die Handballschuhe.


Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz, Michelle Crljic (5), Larissa Weiß, Vanessa Geringer, Marina Rupp (5), Anna-Lisa Mack, Mona Seimetz, Takuhi Sardarjan (4), Sabrina Jankowitsch (6/5), Bianca Trittler (1), Karen Huep (4)

Zum letzten Spiel des Jahres empfängt die HSG den TSV Heiningen 2 in der Herwartsteinhalle. Die Württembergliga-Reserve steht momentan auf Platz 7 der Tabelle. Sicherlich kein schlechtes Ergebnis für die Gäste, die dieses Jahr erst wieder aus der Bezirksklasse aufgestiegen sind. Die HSG-Damen finden sich zwei Plätze weiter vorne auf dem 5. Rang, allerdings mit weniger Spielen als die meisten anderen Mannschaften. Nach dem grandiosen Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Winzingen vergangene Woche geht die HSG auf jeden Fall mit viel Rückenwind in die Begegnung. Leider war dieser Sieg wohl teuer erkauft, denn mit Priska Ziller verletzte sich erneut eine Spielerin des ohnehin schon sehr schmalen Kaders. Sollte sich die Verletzung als so schwerwiegend wie befürchtet herausstellen, wäre dies ein herber Schlag für die HSG. Als Coach wird erneut Joachim Hoga einspringen - wer sonst noch mit von der Partie ist, entscheidet sich spontan. Auf jeden Fall möchte die HSG die kleine Siegesserie weiter ausbauen und jetzt vor allem nicht gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen lassen.

Erneut überraschender Sieg

Eigentlich hatten die Gastgeberinnen die Favoritenrolle ganz klar dem Namensvetter aus Winzingen zugeschrieben - doch unverhofft kommt oft und so landete die HSG OK unter Interims-Coach Joachim Hoga einen vor allem in dieser Höhe unerwarteten Sieg.

Zunächst legte allerdings der Tabellenzweite vor. Winzingen startete druckvoll und führte schnell 0:2. Ein bisschen brauchte die HSG OK, um sich auf die etwas übermotivierte und körperbetonte Abwehr der Gegnerinnen einzustellen. Dann aber kam auch sie ins Spiel und war vor allem von den Rückraumpositionen immer wieder erfolgreich. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte waren dann auch die stärksten der HSG OK. Ein 9:7 wurde auf eine 16:9-Führung zur Pause hochgeschraubt. Obwohl dieser Vorsprung schon sehr beruhigend war, war auch klar, dass eine Mannschaft wie Winzingen nicht aufgeben würde und vor allem durch schnelle Konter gefährlich werden konnte. Die Gäste stellten immer wieder ihre Abwehr um, wodurch die HSG OK nicht mehr zu so einfachen Toren kam wie in Durchgang eins. Jedes Tor musste hart erarbeitet werden, um die HSG Wi/Wi weiterhin auf Distanz zu halten. Diese kam noch einmal auf vier Treffer heran, dabei sollte es aber auch bleiben. Die Abwehr arbeitete recht gut und Rebecca Bolsinger war erneut ein sicherer Rückhalt im Tor. So stand es nach 60 Minuten 28:20 für die HSG Oberkochen/Königsbronn, die sich damit völlig verdient zwei weitere Punkte sicherte.

Am kommenden Sonntag geht es weiter mit dem letzten Spiel des Jahres. Dabei empfangen die Damen den TSV Heiningen II in der Herwartsteinhalle.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Takuhi Sardarjan, Lisa Mack, Marina Rupp (6/1), Mareike Serwe-Bürger (2), Ann-Kathrin Stitz, Priska Ziller (2), Larissa Weiß (3), Sabrina Jankowitsch (6/5), Mona Seimetz (1), Vanessa Geringer, Karen Huep (8)

Vorbericht HSG Oberkochen/Königsbronn - HSG Winzingen/Wißgoldingen

Am Samstag gastiert die HSG Winzingen/Wißgoldingen in der Herwartsteinhalle. Beide Mannschaften hatten sich in den letzten Jahren meist packende Duelle geliefert. Vergangene Saison mit dem besseren Ausgang für die HSG OK. Da die Gastgeberinnen momentan personell nicht allzu breit aufgestellt sind, wird allerdings dieses Mal die HSG Wi/Wi als klarer Favorit gehandelt.
Dies spiegelt zudem die Tabellensituation wieder. Winzingen/Wißgoldingen liegt auf dem zweiten Tabellenplatz und musste sich bisher nur der Mannschaft aus Bettringen geschlagen geben. Die HSG OK hingegen hatte einige Anlaufschwierigkeiten und steht daher mit 6:6 Punkten auf dem 5. Rang. Allerdings hat sie auch deutlich weniger Spiele als die meisten anderen Teams. Die letzten beiden Partien konnte die HSG OK klar für sich entscheiden und kann daher hoffentlich diesen positiven Schwung in die letzten beiden Begegnungen des Jahres mitnehmen. Allerdings tritt sie beinahe jedes Wochenende mit verändertem Gesicht an. Wer am Samstag mit an Bord ist, wird sich wohl auch dieses Mal erst kurzfristig entscheiden. Neben den Langzeitverletzten fehlen auf jeden Fall Rentschler und Serwe sowie Trainer Manuel Ilg.

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