Damen 1

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vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Geringer, Katja Hug, Larissa Weiß, Maren Rentschler

2. Reihe v.l.: Priska Ziller, Sina Schaller, Mona Seimetz, Anja Günther

3. Reihe v.l.: Takuhi Sardarjan, Sabrina Jankowitsch, Marina Rupp, Mareike Serwe-Bürger, Karen Huep

4. Reihe v.l.: Trainer Joachim Hoga, Marielle Serwe, Trainer Manuel Ilg

Überraschender Sieg

Gegen die SG LTB gelang der HSG Oberkochen/Königsbronn überraschenderweise der dritte Saisonsieg. Überraschend deswegen, da sich die SG als Landesligaabsteiger erstaunlich schwach präsentierte. Zudem plagten die HSG eigentlich weiterhin Personalsorgen. Allerdings sprang im Tor erneut Rebecca Bolsinger ein und hatte mit fünf gehaltenen 7-Metern maßgeblichen Anteil am deutlichen Sieg, außerdem waren drei A-Jugendliche mit an Bord, die sich ebenfalls nahtlos integrierten.

Daher war die HSG dann doch gut aufgestellt. Zunächst waren allerdings die Gastgeberinnen am Drücker. Bis zum 7:6 blieben sie stets ein, zwei Treffer in Front. Dann aber drehte Kreisläuferin Sabrina Jankowitsch mit einem Hattrick den Spielstand zu einer 7:9 Führung. Und diese ließ sich die HSG nicht mehr aus der Hand nehmen. Beim 10:14 wurden die Seiten gewechselt. Zwar gab es gegen Ende noch einmal eine Schwächephase der HSG, in der sie zu ideenlos im Angriff war und immer wieder technische Fehler produzierte, doch gelang es trotzdem, die SG stets auf Distanz zu halten. Mit 20:25 endete die Partie weitgehend unspektakulär. Leider verletzte sich in der zweiten Hälfte auch noch Maren Rentschler und wird ebenfalls bis Ende des Jahres ausfallen.

Die HSG befindet sich nun mit einem ausgeglichen Punktekonto wieder in der vorderen Tabellenhälfte. Am Samstag trifft sie auf den Tabellenzweiten aus Winzingen. In den letzten Jahren haben sich beide Mannschaften oft packende Duelle geliefert. Die aktuelle Situation lässt aber die HSG Winzingen/Wißgoldingen als klaren Favoriten in die Partie gehen. Dennoch wird die HSG OK natürlich alles daran setzen, die Punkte zu Hause zu behalten.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Ann-Kathrin Stitz, Michelle Crljic (1), Anna-Lisa Mack, Vanessa Geringer (2), Marina Rupp (3), Maren Rentschler (1), Mona Seimetz, Sabrina Jankowitsch (8/3), Mareike Serwe-Bürger (5), Bianca Trittler, Karen Huep (5/2)

Deutlicher Sieg nach schwacher erster Hälfte

Eine Halbzeit lang musste die HSG um den Sieg bangen, bevor sie durch eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang doch noch klar gewann.

Nach der starken Leistung gegen den Tabellenführer letzte Woche, hatte sich die HSG einiges vorgenommen in der Partie gegen den Vorletzten.

Morgens erreichte die Mannschaft noch die Hiobsbotschaft, dass mit Marielle Serwe die einzige Torhüterin verletzt ausfällt. Vielen Dank an dieser Stelle an Rebecca Bolsinger aus der zweiten Mannschaft, die sich kurzfristig bereit erklärte, auszuhelfen und ihre Sache sehr gut machte.

Die ersten 30 Minuten waren dann wirklich zum Vergessen. Die Abwehr ließ jegliche Aggressivität vermissen und im Angriff gab es mal wieder die altbekannte Abschlussschwäche. Die Partie plätscherte vor sich hin und beim 7:9 nach etwa 20 Minuten sah so manch einer die Felle schon wieder davon schwimmen. Allerdings scheiterte auch die FSG immer wieder vor dem Tor, so dass die Gastgeberinnen beim 10:10 wieder ausgleichen konnten. Durch zwei Treffer der A-Jugendlichen Michelle Crljic ging die HSG mit einer mageren Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Die Halbzeitansprache des Trainers fiel dementsprechend deutlich aus. Trotzdem waren es zunächst die Gäste, die das erste Tor der zweiten Hälfte markierten. Dann aber schien die HSG aufzuwachen. Jankowitsch, Seimetz und dreimal Huep erhöhten zum 17:12. Nun schien der Bann gebrochen und die Gastgeberinnen zeigten phasenweise endlich wieder Handball, auch wenn noch deutlich Luft nach oben war. Tor um Tor wurde die Führung ausgebaut. Beim 27:19 fand die Partie dann ihr Ende und die HSG konnte endlich wieder zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Nächste Woche ist sie dann beim Landesligaabsteiger in Böhmenkirch zu Gast. Um dort bestehen zu können, ist allerdings eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Mona Seimetz (1), Priska Ziller (1), Ann-Kathrin Stitz, Maren Rentschler, Michelle Crljic (2), Vanessa Geringer, Marina Rupp (6), Takuhi Sardarjan, Mareike Serwe-Bürger (3), Sabrina Jankowitsch (6/3), Larissa Weiß (1), Karen Huep (7/1)

Vorbericht: HSG Oberkochen/Königsbronn - FSG Donzdorf/Geislingen

Am 1. Advent tritt die HSG zu ihrem zweiten Heimspiel in der Herwartsteinhalle an. Dort empfängt sie die Mannschaft der FSG Donzdorf/Geislingen. Beide Mannschaften waren bisher erst einmal erfolgreich und stehen daher im unteren Drittel der Tabelle. Während die HSG etwas Rückenwind aus dem letzten Spiel mitnimmt, bei dem sie mit einer sehr guten Leistung nur unglücklich gegen den Tabellenersten verlor, musste die FSG zuletzt eine sehr deutliche Niederlage hinnehmen. Beide Mannschaften werden sicherlich alles daran setzen, endlich weitere Punkte einzufahren, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Auf Seiten der HSG ist noch unklar, wer alles mit von der Partie ist. Mit einer ähnlichen Einstellung und Leistung wie letzte Woche, sollte ein Sieg allerdings möglich sein. Dazu benötigt sie aber die Unterstützung ihrer Fans.

Unglückliche Niederlage

In einem hart umkämpften Spiel, das am Ende eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, musste sich die HSG mit 25:24 geschlagen geben.

Die HSG Oberkochen/Königsbronn ging hochmotiviert in die Begegnung, wollte sie doch nach zuletzt zwei Niederlagen endlich wieder als Gewinner vom Feld gehen. Dass dies ausgerechnet gegen den Landesligaabsteiger und ungeschlagenen Tabellenersten ein hochgestecktes Ziel war, war klar. Doch die HSG scheint endlich in die Saison gefunden zu haben, denn sie zeigte vor allem in der Defensive über 60 Minuten eine tolle kämpferische Leistung.
Vor der Partie gab es bereits eine gute Nachricht: Theresa Maier, die studienbedingt den Verein gewechselt hatte und nun höherklassig unterwegs ist, konnte von dem neuen Doppelspielrecht Gebrauch machen. Sie sorgte, egal auf welcher Position sie eingesetzt wurde, für frischen Wind im HSG-Angriff. Zwar gingen einige andere Spielerinnen angeschlagen in die Partie, aber so standen dieses Mal wenigstens drei Rückraumspielerinnen zur Verfügung.

Von Beginn an war die Partie sehr ausgeglichen. Immer wieder legte ein Team mit einem Treffer vor und das andere zog nach. Während die Abwehr der HSG dieses Mal sehr gut arbeitete, wurden vor allem gegen Ende der 60 Minuten die Chancen im Angriff wieder einmal nicht hundertprozentig genutzt. Teilweise gab es zwei Nachschüsse, ehe ein Tor erzielt werden konnte. Erfreulich war an diesem Tag die 7-Meter-Ausbeute: Während in der letzten Begegnung sechs 7-Meter vergeben wurden und die HSG deshalb knapp gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim verlor, erwies sich Sabrina Jankowitsch dieses Mal als echte Goalgetterin und versenkte sechs ihrer sieben Strafwürfe eiskalt.
Ende der ersten Hälfte konnte sich die SG erstmals um zwei Tore absetzen. Doch Mareike Serwe-Bürger und Priska Ziller per Stemmwurf von Linksaußen glichen zum 13:13- Halbzeitstand aus. In der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften wollten die Punkte für sich behalten und kämpften um jedes Tor. Ein kleiner Knackpunkt schien dann eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe für die HSG. Mit zwei Spielerinnen mehr gelang es der SG Bettringen natürlich leicht, aus einem 16:16 ein 18:16 zu machen. So mussten die Gäste nun wieder einem 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen, konnten diesen Mitte der zweiten Hälfte durch drei Treffer in Folge allerdings ihrerseits zum 19:21 drehen. Wenig später wurde Marina Rupp in der Abwehr umgerannt. Statt auf Stürmerfoul zu entscheiden, stellte der Schiedsrichter sie allerdings für zwei Minuten vom Feld. Der Lauf der HSG wurde unterbrochen, und die SG konnte ausgleichen. Sechs Minuten vor Ende lagen die Gastgeberinnen durch drei Tore am Stück dann wieder 24:22 in Front. Der HSG gelang es noch zweimal, auf ein Tor aufzuschließen. In den verbleibenden dreieinhalb Minuten, beim Stand von 25:24, schaffte es dann keine Mannschaft mehr, erfolgreich zu sein. In dieser Zeit setzte die HSG noch einen 7-Meter und einmal freistehend vor dem Tor den Ball an den Pfosten, was die Niederlage umso ärgerlicher macht. Auch der direkte Freiwurf von Rechtsaußen verfehlte sein Ziel knapp, so dass es am Ende beim 25:24 blieb.
Auch wenn eine Punkteteilung sicherlich gerechter gewesen wäre, muss die HSG die Köpfe nicht allzu sehr hängen lassen. Sie hat in diesem Spiel immerhin gezeigt, dass sie doch noch Handball spielen kann und sich auch vor dem absoluten Topfavorit auf den Aufstieg nicht verstecken muss.
Am kommenden Sonntag ist dann die FSG Donzdorf/Geislingen zu Gast in der Herwartsteinhalle.

Es spielten: Marielle Serwe; Mona Seimetz, Marina Rupp (3), Mareike Serwe-Bürger (5), Theresa Maier (5), Sabrina Jankowitsch (6/6), Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Gehringer, Priska Ziller (1), Larissa Weiß, Maren Rentschler (1), Karen Huep (3)

Ohne Worte

Mit der wohl schlechtesten Leistung der letzten Jahre ging die HSG Oberkochen/Königsbronn in ihrem zweiten Saisonspiel regelrecht unter. Nur neun Treffer in 60 Minuten gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner sprechen eine deutliche Sprache.

Die Vorzeichen waren nicht ganz so gut, doch mit dem kollektiven Totalausfall, bei dem keine einzige Spielerin Normalform erreichte, hätte wohl trotzdem niemand gerechnet. Sina Schaller hatte sich im ersten Spiel am Knie verletzt, wie lange sie ausfallen wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Zudem fehlte Mareike Serwe-Bürger aus privaten Gründen. Dafür stand Karen Huep nach mehrmonatige Verletzungspause wieder auf dem Parkett, sodass wenigstens zwei Rückraumspielerinnen anwesend waren. Durch die Unterstützung von zwei A-Jugendlichen konnte dann doch eine eigentlich schlagkräftige Mannschaft gestellt werden. Eigentlich.

Es entwickelte sich von Beginn an eine recht zähe Partie, in der keine der beiden Mannschaften spielerisch sonderlich überzeugte. Die HSG zeigte sich im Angriff völlig ideenlos, das größte Problem war vor allem, dass sie den Ball partout nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte. So wurde aus einem 2:2 in der sechsten Minute ein 4:13 Rückstand zur Halbzeit, so dass die Partie eigentlich bereits gelaufen war. In der zweiten Hälfte plätscherte die Begegnung weiter vor sich hin. Der HSG gelangen nur noch fünf Treffer, so dass sie zum ersten Mal seit Jahren bei den geschossenen Toren im einstelligen Bereich blieb. Gegen Ende der Partie verletzte sich auch noch die einzige Torhüterin und eine Feldspielerin musste ins Tor, da war man dann schon fast froh, dass zu diesem Zeitpunkt schon alles entschieden war. Mit 9:24 entschied der TV Jahn Göppingen das Spiel für sich.

Damit startet die HSG mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Runde. Nach der Leistung vom Wochenende dürfte aber jedem klar sein, dass die Erwartungen an die HSG-Damen, die in den letzten Saisons jedes Mal als Aufstiegsaspirant gehandelt wurden, erstmal heruntergeschraubt werden müssen. Jetzt gilt es in den kommenden Trainingseinheiten einiges aufzuarbeiten, um ein erneutes Debakel am Sonntag um 17:00h bei der SG Herbrechtingen/Bolheim zu vermeiden.

Es spielten: Marielle Serwe; Larissa Weiß, Sabrina Jankowitsch, Marina Rupp (2), Mona Seimetz, Lisa Mack, Ann-Kathrin Stitz (2), Maren Rentschler (1), Takuhi Sardarjan (1), Priska Ziller (1), Karen Huep (2/2)

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