Damen 1

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vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Geringer, Katja Hug, Larissa Weiß, Maren Rentschler

2. Reihe v.l.: Priska Ziller, Sina Schaller, Mona Seimetz, Anja Günther

3. Reihe v.l.: Takuhi Sardarjan, Sabrina Jankowitsch, Marina Rupp, Mareike Serwe-Bürger, Karen Huep

4. Reihe v.l.: Trainer Joachim Hoga, Marielle Serwe, Trainer Manuel Ilg

Völlig überraschend tragen am Samstagabend nun die HSG und die SG Herbrechtingen/Bolheim das Spitzenspiel um den zweiten Platz aus. Die SG hatte wohl vor der Saison niemand auf dem Papier und auch die HSG hatte nach völlig verkorkstem Start eigentlich keinen Gedanken mehr an den Relegationsplatz verschwendet. Um diesen kämpfen momentan noch ganze sechs Teams. Der Sieger der Partie hat sicherlich die besten Chancen, am Ende hinter Bettringen ganz oben zu stehen. Im Hinspiel hatte sich die HSG noch mit 24:22 geschlagen geben müssen, allerdings wurden dabei auch sechs Strafwürfe vergeben. Mittlerweile hat die HSG wieder etwas mehr zu sich selbst gefunden, auch wenn die Leistungen noch stark schwanken. So konnten die Damen im letzten Spiel gegen den TV Jahn Göppingen zwar gewinnen, das Spiel an sich war aber zum Vergessen.

Erfreulich war allerdings, dass mit Sina Schaller und Maren Rentschler zwei weitere Spielerinnen ihr Comeback geben konnten. So wird die HSG auch dieses Wochenende hoffentlich mit einer vollen Bank antreten können, wenn auch mit den üblichen Wehwehchen.

Klar ist auf jeden Fall, dass eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche von Nöten ist, um gegen eine sicherlich hochmotivierte SG punkten zu können. Dazu benötigen die HSG-Damen vor allem auch die Unterstützung ihrer Fans.

Hauptsache gewonnen

Mit der wohl zweitschlechtesten Saisonleistung konnten die HSG-Damen trotzdem einen 14:19-Sieg einfahren. Die schlechteste Leistung hatten sie bereits im Hinspiel gegen den TV Jahn Göppingen gezeigt. Damals hatte es nur zu einer 9:24- Niederlage gereicht, dieses Mal stimmte wenigstens das Ergebnis.

So langsam füllt sich die Bank der HSG wieder etwas. Zwar fiel Rupp krankheitsbedingt aus, dafür gaben jedoch Schaller und Rentschler jeweils ihr Comeback nach längerer Verletzungspause. Und auch Hug war erneut mit von der Partie.

Die HSG wollte nach dem Hinspiel-Debakel natürlich Wiedergutmachung betreiben - dies gelang vom Ergebnis her, spielerisch konnte sie jedoch zu keiner Zeit überzeugen. Zum einen kamen die Gäste mit der Abwehrvariante des TV Jahn nicht zurecht, zum anderen trat wieder das altbekannte Problem auf, dass die HSG sich dem Niveau des Gegners anpasste. Dieser zeigte sich im Angriff relativ ungefährlich, was aber auch daran lag, dass die HSG-Defensive ganz gut stand und mit Marielle Serwe im Tor einen sicheren Rückhalt hatte. Nur vierzehn Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Dass dem aber nur neunzehn geworfene gegenüber standen, zeigt zugleich das Problem des Tages auf. Im Angriff wurde viel zu statisch agiert, so dass die HSG sich schwer tat, überhaupt in Richtung des gegnerischen Tores zu gelangen. Zur Halbzeit stand daher ein mageres 6:8 auf der Anzeigetafel.

Für die zweite Hälfte hatte sich die HSG dann einiges vorgenommen, allerdings gehörten die ersten Minuten eindeutig den Gastgeberinnen. Es wurden viel zu viele Fehler gemacht, die es dem TV ermöglichten, beim 9:9 erstmals auszugleichen. Bis zur 40. Minute blieb es dabei - die HSG legte vor und der TV zog gleich. Dann gelangen der HSG auch endlich einmal Treffer aus dem Rückraum, die etwas Luft verschafften. Acht Minuten vor dem Ende lagen die Gäste 12:16 in Front und obwohl sie noch einmal hektisch wurden, konnten sie diesen Vorsprung über die Runden bringen. 14:19 lautete der Endstand.

Somit schiebt sich die HSG auf den zweiten Tabellenplatz vor und kämpft nun trotz völlig verkorkstem Start mal wieder um den Relegationsplatz. Damit hatte vor ein paar Wochen wohl keiner mehr gerechnet. Nächste Woche gastiert dann die SG Herbrechtingen/Bolheim in der Herwartsteinhalle, die -ebenso überraschend- nun der härteste Konkurrent um den zweiten Platz ist. Nach wie vor haben noch sechs Mannschaften die Möglichkeit, diesen zu erreichen.

Es spielten: Marielle Serwe; Mareike Serwe-Bürger (5), Ann-Kathrin Stitz, Mona Seimetz, Sina Schaller (2), Sabrina Jankowitsch (2), Larissa Weiß (2), Katja Hug (1), Takuhi Sardarjan (1), Vanessa Gehringer, Maren Rentschler (1), Karen Huep (5)

Verdiente Niederlage


Nicht ganz unerwartet hatte die HSG am Wochenende das Nachsehen gegen den ungeschlagenen Tabellenersten aus Bettringen. Im Hinspiel verlor man noch äußerst knapp und unverdient mit einem Treffer, dieses Mal war die Niederlage die logische Konsequenz einer völlig verschlafenen ersten Hälfte. Vor allem der Angriff agierte viel zu ideenlos und befand sich immer wieder am Rande des Zeitspiels. Während die HSG dadurch viel Zeit und Energie für jeden Treffer aufwenden musste, reichte der SG meist eine schnelle erste oder zweite Welle zum Torerfolg. Aus dem Spiel heraus hingegen ließen Abwehr und Torhüterin Serwe nicht allzu viel zu. Kurz vor der Pause hatte die SG ihre stärkste Phase und konnte durch zahlreiche Konter auf 6:13 erhöhen. Die Halbzeitansprache von Coach Ilg fiel deutlich aus und auch die Spielerinnen wollten sich zumindest noch ordentlich verkaufen. Die Wende kam dann mit der Einwechslung von Katja Hug kurz nach diesem Seitenwechsel. Diese feierte nach mehrmonatiger Verletzungspause ihr Comeback und sorgte dadurch für neuen Elan im HSG-Team. Das Debakel, das sich angedeutet hatte, konnte somit vermieden werden. Im Gegenteil - die HSG holte Tor um Tor auf. Schließlich waren es nur noch zwei Treffer Differenz. In dieser Phase trafen die Gastgeberinnen dreimal hintereinander nur das Gebälk oder die gegnerischer Torhüterin und verpassten es damit, sich für die Aufholjagd selbst zu belohnen. Zwar konnte der Abstand doch noch auf zwei Tore reduziert werden, aber dann ließen die Kräfte nach, vor allem da wieder nur zwei etatmäßige Rückraumspielerinnen zur Verfügung standen. Mit dem Treffer zum 19:22 besiegelte Bettringen den Sieg, der natürlich völlig in Ordnung geht.
Am kommenden Sonntag tritt die HSG dann bereits um 13 Uhr in Göppingen gegen den TV Jahn an.

Es spielten: Marielle Serwe; Larissa Weiß (1), Sabrina Jankowitsch (6/4), Marina Rupp (1), Katja Hug (1), Takuhi Sardarjan (1), Ann-Kathrin Stitz, Vanessa Gehringer, Mareike Serwe-Bürger (2), Mona Seimetz, Karen Huep (7)

Pflichtsieg im Nachbarschaftsduell

Nachdem die HSG bereits im letzten Spiel gegen den TSV Heiningen eine unerwartete Niederlage hinnehmen musste, war sie vor dem Derby gegen Aalen doppelt gewarnt. Zum einen taten sich die Damen gegen den Nachbarn immer wieder unerklärlich schwer, zum anderen konnte die Woche nur sehr dezimiert trainiert werden, da die meisten Spielerinnen angeschlagen waren. Gott sei Dank erklärten sich Maier, Crljic und Trittler kurzfristig bereit auszuhelfen und hatten erneut großen Anteil am Erfolg.

Die Gäste starteten zunächst mit einer doppelten Manndeckung und machten es den restlichen Spielerinnen der HSG damit leicht, immer wieder Lücken in der Abwehr zu finden. Fünfmal Huep, sowie Crljic und Jankowitsch trafen für die HSG, während auf Seiten der HG beinahe nur Vandrey vom Siebenmeterpunkt dagegen hielt. So stand es nach zwölf gespielten Minuten 7:4 für die Heimmannschaft. Die Aalenerinnen stellten nun ihre Defensive um, woraufhin die HSG fortan mehr investieren musste, um Tore zu erzielen. Immer wieder wurde jetzt Weiß am Kreis gefunden, die davon profitieren konnte. Ein weitaus größeres Problem war an diesem Tag allerdings die Defensive, hier kamen die Gegenspielerinnen ungehindert über einfache Schlagwürfe zum Torerfolg. Da die HSG-Damen zudem auch noch viele Großchancen liegen ließen, blieb die HG auf Tuchfühlung. Zur Halbzeit stand es somit nur 15:12 und es war klar, dass noch lange nichts in trockenen Tüchern war. Trittler eröffnete dann mit ihrem Tor zum 16:12 die zweite Hälfte. Nun drehte sich der Spieß etwas um - während sich jetzt die Defensive besser organisierte, war der Angriff zu ungefährlich. Hinten ließ man die Gäste beinahe nur noch von den Außenpositionen zu Würfen kommen, die Serwe nun sicher parierte, zudem konnte Bolsinger auch zwei Strafwürfe entschärfen. Vorne waren es vornehmlich Einzelaktionen, die zum Erfolg führten. Nach 47 Minuten netzte Maier zum ersten 5-Tore-Vorsprung ein. Dieser schmolz zwar noch einmal auf drei, wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. In den letzten fünf Minuten baute die HSG ihre Führung dann auf sieben Treffer aus und Mareike Serwe-Bürger setzte den Schlusspunkt zum 28:21.

Mit der Abwehrleistung und der Chancenverwertung seiner Mannschaft kann Trainer Ilg sicherlich nicht zufrieden sein, positiv hingegen sind natürlich das Ergebnis, die Integration der A-Jugendlichen, sowie die Qualität der Trikots.

Nach einer Woche Spielpause geht es am 04. Februar weiter. Dann gastiert mit der SG Bettringen der noch ungeschlagene Tabellenerste in der Herwartsteinhalle.

Es spielten:

Marielle Serwe, Rebecca Bolsinger; Mona Seimetz, Vanessa Geringer (1), Michelle Crljic (4), Bianca Trittler (1), Marina Rupp (1/1), Ann-Kathrin Stitz, Mareike Serwe-Bürger (2), Theresa Maier (3), Larissa Weiß (4), Sabrina Jankowitsch (2), Karen Huep (10/2)

Knappe Niederlage


Eine nicht unbedingt einkalkulierte Niederlage musste die HSG am Wochenende in Heiningen hinnehmen.


Erst kurz vor Weihnachten hatten die HSG-Damen gegen den TSV Heiningen einen klaren Sieg eingefahren. Daher hatten sie sich natürlich auch für das Rückspiel einiges vorgenommen und wollte den weiten Weg keinesfalls umsonst antreten. Vielleicht hatten die Damen den Gegner dann auch einfach unterschätzt, denn dieser präsentierte sich von Beginn selbstbewusst und deutlich wacher. So lagen die Gäste dann auch schnell 3:0 im Hintertreffen. Bis zum 6:3 mussten sie diesem Rückstand hinterherlaufen. Dann schienen sie sich zu fangen und konnten mit drei Toren in Folge zum 6:6 ausgleichen. Doch die Abwehr war an diesem Tag einfach zu träge und im Angriff wurde viel zu oft nur das Gebälk getroffen, so dass der TSV innerhalb von zwei Minuten den alten Abstand wieder herstellen konnte (9:6). Trotzdem war zunächst erneut die HSG am Drücker und drehte mit einem 3:10-Lauf den Rückstand zu einer 12:16 Führung. Die Gäste hatten nun wieder zu ihrem Spiel gefunden, vor allem Mareike Serwe-Bürger auf der Außenbahn wurde immer wieder freigespielt und verwandelte sicher. Weiter als auf vier Treffer konnte sich die HSG aber nicht absetzen und da das Spiel bereits dreimal gedreht wurde, war klar, dass man sich darauf nicht ausruhen konnte. Und richtig - jetzt zeigte sich, dass einfach die Alternativen fehlten. Sowohl Rückraum als auch Kreisläufern konnte keine Pause gegönnt werden, so dass am Ende einfach die Kraft fehlte. Weiterhin wurden zahlreiche Chancen liegengelassen und es den Gegnern im Angriff viel zu leicht gemacht. Beim 23:27 eine Viertelstunde vor Schluss war die Welt noch in Ordnung. Dann kam es aber zum kollektiven Blackout, während dessen beinahe jede Spielerin einmal den Ball verlor und so den TSV zum Kontern einlud. Erneut reichten wenige Minuten, um dem Spiel eine Wende zu geben. Zehn Minuten waren noch zu spielen, da hatten die Gastgeberinnen den Ausgleich zum 28:28 geschafft. Drei Minuten vor Ende lagen sie dann einen Treffer in Front. Durch eine unglückliche 2-Minuten-Strafe musste die HSG zudem die Partie in Unterzahl zu Ende bringen. Trotzdem gelang es noch einmal, den Ball herauszufischen, doch unglücklicherweise landete dieser irgendwie wieder in den Händen der Gegner, so dass es statt die Chance zum Ausgleich noch einen Gegentreffer zum 32:30 gab. Letztendlich wäre aufgrund des Spielverlaufs eine Punkteteilung vielleicht gerechter gewesen, doch muss man sich eingestehen, dass auch die Niederlage völlig in Ordnung geht. Mit einem Quäntchen mehr Glück im Abschluss - unter anderem vier 7-Meter wurden vergeben - und noch der ein oder anderen Wechselalternative im Rückraum wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen.


Am kommenden Sonntag kommt es dann gleich zum Rückspiel gegen die HG Aalen/Wasseralfingen. Dort erhofft sich die HSG, wieder in die Spur zu finden und die Punkte in der Herwartsteinhalle behalten zu dürfen.


Es spielten: Marielle Serwe, Rebecca Bolsinger; Mona Seimetz, Ann-Kathrin Stitz, Marina Rupp (4), Vanessa Gehringer (1), Mareike Serwe-Bürger (11), Sabrina Jankowitsch (4), Larissa Weiß (2), Takuhi Sardarjan, Karen Huep (8/4)

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