Damen 1

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hinten v. l.: Trainer Joachim Schneider, Tabea Göring, Verena Eckardt, Priska Ziller, Mona Höfler, Karen Huep

vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Julia Engel, Takuhi Sardarjan, Sarah Geringer, Nane Kommer, Alexandra Humme, Rebecca Schneider

Es fehlen: Larissa Weiß, Joanna Kausch, Nathalie Rill, Petra Hangleiter, Maren Rentschler, Lisa Mack, Mona Newman, Sabrina Jankowitsch

 

HSG-Damen verteidigen Tabellenspitze

Im ersten Spiel des neuen Jahres empfing die HSG die Oberliga-Reserve des TSV Heiningen. Im Hinspiel hatte sie noch eine unnötige 25:24-Niederlage hinnehmen müssen. Seitdem hat die HSG allerdings ihr Zusammenspiel deutlich verbessert und die jungen Spielerinnen werden immer selbstbewusster. Die letzten vier Partien konnte die HSG daher für sich entscheiden und wollte diesen Lauf ungern unterbrechen. Allerdings fehlten ganze sieben Spielerinnen, so dass die HSG erstmals nicht mit einer vollen Bank antreten konnte. Zudem blieb abzuwarten, wie die Jahresabschlussfeier des Vereins am Vorabend weggesteckt wurde.

Erneuter Heimsieg für die Damen der HSG Oberkochen/Königsbronn

Am vergangenen Sonntag konnte die Damenmannschaft der HSG Oberkochen/Königsbronn gegen den Nachbarn TSG Schnaitheim 2 einen erneuten Heimsieg verzeichnen und steht somit weiterhin auf Tabellenplatz eins.

Auf Rückraum-Bomber Huep und Rechtsaußen Sardarjan musste die HSG bei dieser Partie verzichten.

Zu Beginn der Partie war das Niveau relativ ausgeglichen. Bis zur 19. Spielminute war der Spielstand bei 8:8. Erst danach konnte sich die HSG durch Tore von Göring und Schneider auf 15:11 zur Halbzeit absetzen. Die Gastgeberinnen starteten deutlich besser in die zweite Hälfte und konnten ihren Vorsprung auf 25:18 weiter ausbauen.

Durch ein grobes Foul in der 45. Spielminute an Abwehrchefin Weiß wurde die Gegenspielerin Hermann disqualifiziert und Weiß fiel für den Rest des Spieles aus. Für Weiß kam Eckardt ins Spiel und somit stand die Abwehr weiterhin sicher. Bis zur 52. Spielminute behielt die HSG bei einem Spielstand von 29:22 die Oberhand. Mit Bolsinger im Tor hatte die HSG erneut eine große Stütze im Tor. Danach wurden sich die Gastgeberinnen zu sicher und setzen damit die sich hart erkämpfte und verdiente Führung aufs Spiel. Es folge eine Torserie der TSG. Dennoch behielt die HSG die Oberhand und gewann die Partie verdient mit 31:29.

Damit überwintert sie völlig unerwartet auf dem ersten Tabellenplatz. Weiter geht es nach der Weihnachtspause, am 12. Januar. Die Damen wünschen allen ihren Fans frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch und hoffen auf weitere Unterstützung im kommenden Jahr.  

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Rebecca Schneider (9/3), Tabea Göring (9/4), Larissa Weiß (2), Mona Newman (2), Joana Kausch (1), Nane Kommer, Ann-Kathrin Stitz (7/4), Julia Engel, Alexandra Humme, Verena Eckardt, Mona Höfler (1)

 

Julia Engel

Dritter Sieg in Folge

Erneut fuhren die HSG-Damen einen nicht unbedingt erwarteten Sieg ein. Dieses Mal war der Namensvetter aus Bargau/Bettringen zu Gast. Die neu gegründete Spielgemeinschaft besteht aus dem altbekannten TV Bargau und dem Landesligaabsteiger SG Bettringen. Da die Mannschaft zum Großteil aus Bettringerinnen besteht, wurde sie vor der Begegnung als klarer Favorit gehandelt.

Die Gäste präsentierten sich von Beginn an allerdings vor allem in der Offensive überraschend schwach. Sie konnten zwar zunächst in Führung gehen, diese hielt aber nur bis zum 3:4 in der 10. Minute an. Dann kam die HSG OK besser in Fahrt. Die Abwehr stand wieder sicher und im Angriff sorgten vor allem Göring und Schneider im Zusammenspiel mit Weiß am Kreis für Druck. Beim Stand von 13:9 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte ließen beiden Mannschaften etwas nach. Bei der HSG OK waren es nun vornehmlich Einzelaktionen, durch die die Führung weiter Bestand hielt. Da Bolsinger im Tor jetzt auch die Unhaltbaren hielt, setzten sich die Gastgeberinnen Tor um Tor ab.

Am Ende konnten sie mit dem 25:19 einen völlig verdienten Sieg einfahren und klettert damit vorübergehend an die Tabellenspitze. Nun hat die HSG OK eine Woche spielfrei, bevor sie mit der TSG Schnaitheim 2 den nächsten unbekannten Gegner zu Hause empfangen.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Rebecca Schneider (8/2), Tabea Göring (7/5), Larissa Weiß (3), Mona Newman (2/1), Joana Kausch (1), Nane Kommer, Ann-Kathrin Stitz (3/1), Julia Engel, Takuhi Sardarjan (1), Alexandra Humme, Lisa Mack, Verena Eckardt, Petra Hangleiter

Glanzloser Sieg

Der Spielplan der aktuellen Saison verlangte es, dass die HSG bereits ihr zweites Rückspiel bestritt. Dazu kam der Namenspartner aus Wangen/Börtlingen in die Herwartsteinhalle. Das Hinspiel ging bereits mit 20:25 an die HSG OK. Zudem schöpfte sie aus dem Überraschungserfolg der Vorwoche gegen den Tabellenersten neues Selbstbewusstsein.

Für die Torhüter-Position konnte kurzfristig Rebecca Bolsinger reaktiviert werden, die die verletzte Sarah Geringer exzellent vertrat. Wangen/Börtlingen startete von Beginn an mit einer Manndeckung gegen Huep, daher brauchte die HSG OK kurz, um sich zu sortieren. Diese Phase nutzten die Gäste, um mit 1:2 in Führung zu gehen. Dann fing sich die HSG OK und konnte vor allem über das schnelle Spiel nach vorne Tor um Tor erzielen. Allen voran marschierte Göring, die immer wieder den Ball herausfischen konnte und somit acht ihrer insgesamt neun Tore bereits in der ersten Hälfte erzielte. Nach einer Umstellung in der Abwehr stand auch diese sicherer, so dass die HSG OK zur Halbzeitpause 17:11 in Front lag. Der Spielstand hätte bereits deutlich höher ausfallen können und müssen, wenn die Gastgeberinnen ihre zahlreichen Chancen entsprechend genutzt hätten.

In der zweiten Halbzeit war die Luft dann raus. Beide Mannschaften mussten sich zum Torerfolg regelrecht quälen. Wangen/Börtlingen hatte die Manndeckung mittlerweile abgezogen, wodurch die Lücken für die HSG OK kleiner wurden und sie längere Torflauten hinnehmen musste. Näher als bis auf vier Tore kam die HSG Wangen/Börtlingen dann aber doch nicht heran. Mona Newman sorgte mit Treffer Nummer drei dann für den letzten Torerfolg der HSG OK. Die Gegnerinnen trafen noch einmal, damit endete das Spiel mit 26:20.

Völlig verdient haben die HSG-Damen den vierten Sieg eingefahren und stehen vorübergehend auf dem zweiten Tabellenplatz, allerdings mit deutlich mehr Spielen als die meisten anderen Mannschaften. Am Sonntag treten sie dann zum nächsten Heimspiel an. Mit der HSG Bargau/Bettringen kommt ein Landesliga-Absteiger in die Herwartsteinhalle, der als neu gegründete Spielgemeinschaft noch nicht recht eingeschätzt werden kann. Im Vergleich zur zweiten Hälfte wird sich die HSG hier sicherlich steigern müssen, um erneut etwas Zählbares in den Händen zu halten.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Tabea Göring (9/1), Takuhi Sardarjan (1), Joanna Kausch, Rebecca Schneider, Nane Kommer, Julia Engel (1), Mona Newman (3), Ann-Kathrin Stitz (3/1), Verena Eckardt, Larissa Weiß (1), Alexandra Humme, Lisa Mack (1), Karen Huep (7/1) 

Überraschungserfolg gegen den Tabellenersten

Völlig überraschend konnten die HSG-Damen gegen die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch einen Sieg einfahren. Dieser war am Ende allerdings teuer erkauft, da sich die einzige Torhüterin der HSG verletzte und vermutlich lange Zeit ausfallen wird. Umso spektakulärer der Erfolg gegen die SG, da ab Mitte der ersten Halbzeit eine Feldspielerin das HSG-Tor hütete.

Ohne sich groß Chancen auszurechnen, reiste die HSG nach Böhmenkirch. Mit 4:6 Punkten stand sie vor der Begegnung im hinteren Mittelfeld, hatte allerdings zuletzt gegen den Tabellenletzten aus Aalen nach einer desolaten Leistung das Nachsehen. Die SG hingegen stand ungeschlagen an der Tabellenspitze und wird sicherlich ein Wort um den Aufstieg mitzureden haben. Sie startete auch erwartet stark und lag bald 2:0 in Führung. Die HSG war in den Anfangsminuten noch zu harmlos in der Defensive. Die Gastgeberinnen hingegen packten ordentlich zu, was der HSG wieder einmal den Schneid abkaufte. Zunächst wurde daher noch nicht so richtig der Weg zum gegnerischen Tor gefunden. Trotz optischer Überlegenheit der SG konnte sie sich nicht wirklich absetzen. Die HSG blieb auf Tuchfühlung und merkte plötzlich, dass hier doch etwas zu holen war. Sie fing an, in der Abwehr zuzupacken, vor allem Weiß und Göring machten hier wieder einmal einen tollen Job. Auch der Angriff kam nun in Fahrt und erzielte über den Rückraum fünf Treffer in Folge. Die Konsequenz war eine enge Deckung gegen Huep. Diese verfehlte allerdings ihre Wirkung. Die übrigen Spielerinnen ließen den Ball schön laufen und es gelang immer wieder die Außenpositionen in Stellung zu bringen, die alle sicher verwandelten. Mitte der ersten Hälfte dann der Schock - bei einer normalen Abwehraktion verletzte sich Geringer vermutlich schwer am Knie. Hiermit fiel die einzige Torhüterin der HSG aus und es musste eine Feldspielerin ins Tor. Eckardt erklärte sich bereit und machte ihre Sache mehr als gut. Die Gäste kämpften nun erst recht, drehten den Spieß um und konnten sich kurz vor der Pause mit vier Treffern absetzen. Die SG netzte mit einem direkten Freiwurf noch zum Halbzeitstand von 15:18 ein. Auch im zweiten Durchgang kämpfte die HSG weiterhin, was den Tabellenprimus zusehends und dessen Publikum hörbar frustrierte. Allerdings lief es im Angriff nun etwas stockender als in der ersten Hälfte. In den ersten zehn Minuten kam sie nur über Schneider zum Torerfolg, die dreimal vom Siebenmeterpunkt und einmal aus dem Feld traf. Erst in der 46. Minute fanden wieder mehr Bälle den Weg Richtung Tor. Dadurch konnten sich die Gäste zwischenzeitlich auf fünf Treffer absetzen, mussten allerdings sieben Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 24:25 hinnehmen. Es wurde also wieder einmal spannend. Sardarjan, Weiß und Huep erhöhten 90 Sekunden vor Schluss auf 26:28. Auch eine Auszeit der SG brachte nun nichts mehr. Die HSG spielte die Zeit clever herunter und konnte sogar noch ein Tor erzielen. Mit 26:29 war die Sensation perfekt. Die HSG brachte damit der SG die ersten Minuspunkte bei und kann auf dieser Leistung für die nächsten Spiele aufbauen. Ein großes Problem stellt allerdings die Verletzung von Geringer dar, sie wird kaum zu ersetzen sein.

Die HSG muss sich nun etwas einfallen lassen, denn die nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Sonntag, wenn die HSG Wangen/Börtlingen in die Herwartsteinhalle kommt.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (3), Larissa Weiß (1), Nane Kommer (1), Joanna Kausch, Verena Eckardt, Julia Engel (1), Mona Newman, Tabea Göring (3), Rebecca Schneider (7/3), Mona Höfler, Alexandra Humme, Ann-Kathrin Stitz (2), Karen Huep (11/3)

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