Damen 1

d1

h.v.l.: Sabrina Jankowitsch, Karen Huep, Verena Eckart, Petra Hangleiter, Jeanette Leister, Nathalie Rill, Mona Bogenschütz,Trainer Manuel Ilg

v.v.l.: Julia Engel, Ann-Kathrin Stitz, Maren Rentschler, Kathrin Simon, Sarah Geringer, Takuhi Sardarjan, Lisa Mack, Pia Hofmann, Nane Kommer

Es fehlen: Rebecca Schneider, LarissaWeiß, Mona Newman, Michelle Criljic, Lisa Mader, Lisa Kausch, Betreuerin Priska Ziller

Dem Meister klar unterlegen

Nachdem sich die HSG zuletzt gefangen hatte und in den letzten Partien deutlich besser präsentierte, musste sie im letzten Spiel der Saison noch einmal eine klare Niederlage hinnehmen. Dazu reiste sie extra nach Göppingen, um in der EWS-Arena dem Meister Paroli zu bieten. Erster gegen Letzter – eigentlich eine klare Geschichte, allerdings konnte die HSG ausgerechnet gegen Frisch Auf ihre einzigen Punkte der Hinrunde einfahren. So betrachtet ging die HSG doch nicht als so krasser Außenseiter in die Begegnung wie es das Papier vermuten lassen sollte. Allerdings benötigten die Gastgeberinnen noch einen Sieg, um die Meisterschaft fest zu machen und nicht auf einen Ausrutscher vom Tabellenzweiten aus Giengen warten zu müssen. Da deren zweite Mannschaft am Wochenende spielfrei war, war daher schon zu vermuten, dass einige Oberliga-Spielerinnen eingesetzt werden würden. Und richtig – die HSG spielte an diesem Tag eher gegen die zweite als gegen die dritte Mannschaft. Der deutliche Klassenunterschied war ganz klar zu merken. Die Gäste waren in allen Belangen unterlegen. Lediglich die erste Viertelstunde konnten sie mithalten. So stand es nach 17 Minuten erst 11:8, so richtig Hoffnung machte sich im Lager der HSG aber niemand. Dazu produzierten die Spielerinnen durch die Bank weg zu viele technische Fehler, auch ohne Zutun der Gegner. Aus dem 11:8 wurde ein 18:9 zur Halbzeit und die Vorentscheidung war eigentlich schon gefallen. Die Gäste wollten es nun nur noch hinter sich bringen. Sie fanden kaum noch den Weg zum Tor, taten sich immer schwerer mit dem verharzten Ball und bekamen in der Abwehr keinen Zugriff mehr gegen die dynamischen Gastgeberinnen. Den optischen Höhepunkt setzte auf jeden Fall Maren Rentschler, die den Ball in der letzten Sekunde aus 14 Metern direkt unter die Latte setzte und mit dem 21. Treffer für die HSG die Saison beschloss.

Der Sieg für die Göppingerinnen ging auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Wären die Gegnerinnen mit einer Bezirksliga-Mannschaft angetreten, hätte es sicherlich anders ausgehen können. Da in dieser Saison durch eine Reihe glücklicher Umstände niemand aus der Liga absteigen wird, tut der HSG die Niederlage allerdings nicht weh. Momentan ist sie auf dem letzten Platz der Tabelle, sollte die HG Aalen/Wasseralfingen ihr letztes Spiel verlieren, würde die HSG auf Grund des direkten Vergleichs noch auf den vorletzten Tabellenplatz vorrücken. Das wäre sicherlich versöhnlicher, allerdings für alles Weitere völlig irrelevant.

Leider müssen sich die Spielerinnen der HSG mit diesem Spiel auch vom langjährigen Trainer Manuel Ilg verabschieden. Dieser wird aus persönlichen Gründen erst einmal nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Mannschaft bedankt sich für die letzten Jahre und wünscht ihm alles Gute!

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (7), Rebecca Schneider (2), Ann-Kathrin Stitz (2), Jeanette Leister (2/1), Julia Engel (2), Lisa Mack, Nane Kommer, Maren Rentschler (1), Larissa Weiß (1), Verena Eckardt, Karen Huep (4/2)

 

HSG Oberkochen/Königsbronn – HG Aalen/Wasseralfingen 18:12

HSG Oberkochen/Königsbronn – SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch 21:27

Ein Sieg, eine Niederlage

Gleich zweimal mussten die Damen der HSG an diesem Wochenende ran. Am Freitagabend empfingen sie die HG Aalen/Wasseralfingen zum Nachholspiel, am Sonntag kam dann die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch in die Herwartsteinhalle. Gegen Aalen rechnete sich die HSG durchaus gute Chancen aus, während die SG LTB deutlich stärker einzuschätzen war.

Am Ende hatten die Damen das Pflichtprogramm erfüllt, gegen die LTB erstaunlich gut mitgehalten und erst am Ende das Spiel ganz aus der Hand geben müssen.

In der Begegnung gegen die HG Aalen/Wasseralfingen war der Schlüssel zum Erfolg vor allem eine starke Abwehrleistung und eine mannschaftlich geschlossene kämpferische Einstellung. Der Angriff hakte etwas, da durch die 60-minütige Manndeckung gegen Huep das gewohnte Offensivspiel nicht aufgezogen werden konnte. Durch diesen Überraschungseffekt konnte zunächst die HG vorlegen. Julia Engel eröffnete mit ihren beiden Rückraumtreffern dann den Torreigen der HSG. Beim 4:3 übernahm diese erstmals das Zepter und gab es bis zum Ende auch nicht mehr ab. Man merkte der Heimmannschaft an, dass sie durch den Sieg der Vorwoche Blut geleckt hatte und auch diese Begegnung unbedingt gewinnen wollte. Dies gelang am Ende des Tages souverän mit 18:12.

 

Bereits zwei Tage später stand dann die Partie gegen die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch an. Dass diese Begegnung deutlich schwerer werden würde, war von vornherein klar, zumal das Spiel vom Freitag noch in den Knochen steckte. Und richtig – die HSG bekam oftmals keinen Zugriff auf den starken Rückraum der Gäste und tat sich ihrerseits immer wieder schwer mit dem Tore werfen. Vor allem mit der aggressiven Gangart der Gäste hatte die HSG so ihre Probleme. Zur Halbzeit lag sie bereits mit 10:15 hinten. Die Anfangsminuten der zweiten Hälfte gehörten dann aber den Gastgeberinnen. Vor allem Maren Rentschler setzte sich in dieser Phase mehrmals schön durch. Beim 14:15 war der Anschluss geschafft. Auch beim 19:21 in der 53. Minute war die Partie noch offen. Dann aber ging der HSG die Kraft aus, die Gäste kamen zu einfachen Treffern. Auch die offene Manndeckung in den letzten Minuten brachte nichts mehr. Mit 21:27 fiel das Ergebnis dann deutlich zu hoch aus, wenn auch der Sieg der SG völlig verdient war.

Am kommenden Samstag reist die HSG zum letzten Saisonspiel nach Göppingen. Gegen den Tabellenersten konnte sie in der Hinrunde ihren einzigen Sieg einfahren. Klar ist aber auch, dass sich Frisch Auf Göppingen die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen will und da an diesem Wochenende die zweite Mannschaft spielfrei hat, wird sicherlich die ein oder andere Oberliga-Spielerin mit auflaufen, um die Schmach aus dem Hinspiel wieder wett zu machen.

Es spielten:
Gegen die HG Aalen/Wasseralfingen: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (1), Kathrin Simon (1), Larissa Weiß (1), Priska Ziller, Nathalie Rill (1), Rebecca Schneider (3/1), Nane Kommer, Julia Engel (2), Verena Eckardt, Sabrina Jankowitsch, Maren Rentschler (2), Petra Hangleiter, Karen Huep (7/4)

Gegen die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch: Sarah Geringer, Takuhi Sardarjan (1), Verena Eckardt (1), Larissa Weiß (1), Priska Ziller, Nathalie Rill (2), Rebecca Schneider (1), Nane Kommer, Julia Engel (2), Jeanette Leister (3/1), Sabrina Jankowitsch (1), Maren Rentschler (3), Petra Hangleiter, Karen Huep (6/3)

 

HSG gelingt die Überraschung

Völlig überraschend hat sich die HSG Oberkochen/Königsbronn ihren dritten Saisonsieg erkämpft. Ausgerechnet auswärts bei der FSG Donzdorf/Geislingen, die nach wie vor um die vorderen Plätze mitkämpft, konnte die HSG punkten. Dabei waren die Damen durch das Fehlen von Crljic, Leister und Stitz vor allem im Rückraum stark dezimiert. Dafür kehrte Larissa Weiß aus dem Ausland zurück und auch Priska Ziller konnte nach eineinhalb Jahren Handball-Abstinenz ein kurzes Comeback auf dem Feld feiern. Beide sorgten vor allem für Stimmung und neue Sicherheit in der Defensive und waren damit maßgeblich am Erfolg beteiligt. Auch die FSG musste auf einige Spielerinnen verzichten, hatte jedoch durch die Auflösung ihrer ersten Mannschaft BWOL-Erfahrung im Gepäck. Der Tabellenletzte ging daher natürlich als Außenseiter in die Partie und präsentierte sich zunächst auch als eben solcher. Die Gastgeberinnen wussten durch schönes Durchstoßen zu überzeugen. Auf diese Weise gelang es ihnen immer wieder, ihre Außenspielerinnen in Szene zu setzen und sie konnten sich schnell mit drei Treffern absetzen. Die HSG wirkte schläfrig, hatte aber immer wieder gute Momente, so dass sie sich nicht ganz abschütteln ließ. Beim 9:5 war der größte Abstand hergestellt. Die HSG kam nun besser in Schwung und Rebecca Schneider sorgte mit ihren Treffern beim 11:11 für den ersten Ausgleich. In der zweiten Hälfte nahm dann die HSG das Ruder in die Hand. Sie konnte sich Tor um Tor absetzen und lag vierzehn Minuten vor Schluss mit 16:22 in Front. Die Gastgeberinnen gaben sich allerdings noch lange nicht geschlagen und kämpften weiter. Vor allem die Verletzung von Weiß brachte die HSG dann aus dem Konzept. Sie verlor hinten die Sicherheit und vorne die Bälle. Mit vier Treffern in Folge kamen die Gastgeberinnen beim 20:22 wieder gefährlich nahe heran. In der 57. Minute war der Vorsprung dann erstmals wieder auf einen Treffer geschmolzen. Eine Minute vor dem Ende stand es 25:26. Die HSG war am Ball und im Gegensatz zu den letzten Jahren gelang es ihr dieses Mal, die Zeit clever herunterzuspielen. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang noch der Treffer zum 25:27 und der viel umjubelte Sieg war in trockenen Tüchern.

 Leider hat auch der direkte Konkurrent aus Bargau am Wochenende punkten können, so dass die HSG weiter auf dem letzten Platz verweilt. Am Freitag empfängt sie dann die HG Aalen/Wasseralfingen zum Nachholspiel und am Sonntag die SG Lauterstein/Böhmenkirch/Treffelhausen. Vor allem das Spiel gegen Aalen ist ein vier-Punkte-Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Bis dahin sind hoffentlich alle angeschlagenen Spielerinnen wieder einsatzbereit.

 Es spielten: Sarah Geringer; Julia Engel (4), Nane Kommer, Kathrin Simon, Takuhi Sardarjan (3), Rebecca Schneider (6/3), Larissa Weiß (3), Petra Hangleiter, Priska Ziller, Maren Rentschler (1), Lisa Mack, Karen Huep (10/3) 

Auch gegen den Tabellenvierten aus Giengen/Brenz gab es für die HSG Oberkochen/Königsbronn am Samstag nichts zu holen. Dabei hatten sich die Gäste erneut viel vorgenommen. Wie in der Vorwoche in Heiningen fand die HSG zunächst gut in die Partie und führte in der 17. Minute sogar mit vier Treffern. Doch erneut kam dann vor allem in der Defensive der Einbruch. Man ließ den starken Rückraum der Gäste beinahe nach Belieben schalten und walten und nur sechs Minuten später war der Vorsprung dahin. Mit 13:13 ging es in die Pause und noch war alles offen. Dies war es auch noch bis zur 43. Minute, beim 17:16. Die letzte Viertelstunde gehörte dann allerdings der FSG. Die HSG versuchte es mit unterschiedlichsten Deckungsvarianten, bekam allerdings nie so wirklich Zugriff auf den gegnerischen Angriff. Mit viel Schwung, wenn auch permanent am Rande des Stürmerfouls, konnte dieser immer wieder Treffer erzielen, während die HSG weiterhin am gegnerischen Torhüter oder sich selbst scheiterte. Mit 27:20 war das Ergebnis am Ende dann auch noch ziemlich deutlich, was zwar etwas über den Spielverlauf hinwegtäuscht, nichtsdestotrotz verdient ist. Damit lässt die HSG erneut zwei Punkte unnötig liegen, die so wichtig gewesen wären im mittlerweile fast aussichtslosen Kampf gegen den Abstieg.  

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (4), Ann-Kathrin Stitz (5/1), Sabrina Jankowitsch (1/1), Jeanette Leister, Michelle Crljic (1), Verena Eckardt, Kathrin Simon, Alexandra Humme (2), Rebecca Schneider (2), Nathalie Rill (2), Maren Rentschler, Petra Hangleiter, Karen Huep (3/1)

 TSV Heiningen II – HSG Oberkochen/Königsbronn 30:24

 Bei schönstem Wetter machten sich die HSG-Damen am Wochenende zum wohl weitesten Auswärtsspiel nach Heiningen auf. Auf einige Spielerinnen musste verzichtet werden, andere gingen stark angeschlagen in die Partie. Nicht gerade optimale Vorzeichen für das Duell gegen den Tabellenzweiten. Und doch war gerade in der Anfangsphase zu sehen, dass es durchaus möglich war, hier Punkte mitzunehmen. Die HSG zeigte immer wieder schöne Angriffskombinationen und vor allem Michelle Crljic wusste immer wieder die richtige Lücke zu nehmen. So führten die Gäste bis zur 20. Minute noch mit 10:11. Dann ließen sichtbar die Kräfte und die Aufmerksamkeit nach. In der Abwehr konnten die nun Gegner nach Belieben schalten und walten, während im Angriff Schwung und Ideen fehlten. Erspielte Chancen wurden dann meistens von der gut haltenden gegnerischen Torhüterin zunichtegemacht und über schnelle Konter bestraft. Mit vier Treffern in Folge wendeten die Gastgeberinnen das Blatt und zogen auf 14:11 davon. Die Halbzeitansage von Trainer Ilg war deutlich, wenn auch wirkungslos. Auch nach der Pause präsentierten sich die Heiningerinnen deutlich wacher und nach 42 gespielten Minuten sah es beim 24:16 so aus, als würde es bitter enden. Die HSG riss sich allerdings noch einmal zusammen, kam zwei Minuten vor dem Ende sogar auf vier Treffer heran, zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. In den letzten Minuten schwanden die Kräfte dann vollends, so dass der TSV die Begegnung mit 30:24 für sich entscheiden konnte.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (3), Kathrin Simon, Michelle Crljic (4), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (1), Ann-Kathrin Stitz (4), Julia Engel (1), Nathalie Rill, Petra Hangleiter, Nane Kommer, Karen Huep (11/5)

 

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