Damen 1

d1

h.v.l.: Sabrina Jankowitsch, Karen Huep, Verena Eckart, Petra Hangleiter, Jeanette Leister, Nathalie Rill, Mona Bogenschütz,Trainer Manuel Ilg

v.v.l.: Julia Engel, Ann-Kathrin Stitz, Maren Rentschler, Kathrin Simon, Sarah Geringer, Takuhi Sardarjan, Lisa Mack, Pia Hofmann, Nane Kommer

Es fehlen: Rebecca Schneider, LarissaWeiß, Mona Newman, Michelle Criljic, Lisa Mader, Lisa Kausch, Betreuerin Priska Ziller

HSG gelingt die Überraschung

Völlig überraschend hat sich die HSG Oberkochen/Königsbronn ihren dritten Saisonsieg erkämpft. Ausgerechnet auswärts bei der FSG Donzdorf/Geislingen, die nach wie vor um die vorderen Plätze mitkämpft, konnte die HSG punkten. Dabei waren die Damen durch das Fehlen von Crljic, Leister und Stitz vor allem im Rückraum stark dezimiert. Dafür kehrte Larissa Weiß aus dem Ausland zurück und auch Priska Ziller konnte nach eineinhalb Jahren Handball-Abstinenz ein kurzes Comeback auf dem Feld feiern. Beide sorgten vor allem für Stimmung und neue Sicherheit in der Defensive und waren damit maßgeblich am Erfolg beteiligt. Auch die FSG musste auf einige Spielerinnen verzichten, hatte jedoch durch die Auflösung ihrer ersten Mannschaft BWOL-Erfahrung im Gepäck. Der Tabellenletzte ging daher natürlich als Außenseiter in die Partie und präsentierte sich zunächst auch als eben solcher. Die Gastgeberinnen wussten durch schönes Durchstoßen zu überzeugen. Auf diese Weise gelang es ihnen immer wieder, ihre Außenspielerinnen in Szene zu setzen und sie konnten sich schnell mit drei Treffern absetzen. Die HSG wirkte schläfrig, hatte aber immer wieder gute Momente, so dass sie sich nicht ganz abschütteln ließ. Beim 9:5 war der größte Abstand hergestellt. Die HSG kam nun besser in Schwung und Rebecca Schneider sorgte mit ihren Treffern beim 11:11 für den ersten Ausgleich. In der zweiten Hälfte nahm dann die HSG das Ruder in die Hand. Sie konnte sich Tor um Tor absetzen und lag vierzehn Minuten vor Schluss mit 16:22 in Front. Die Gastgeberinnen gaben sich allerdings noch lange nicht geschlagen und kämpften weiter. Vor allem die Verletzung von Weiß brachte die HSG dann aus dem Konzept. Sie verlor hinten die Sicherheit und vorne die Bälle. Mit vier Treffern in Folge kamen die Gastgeberinnen beim 20:22 wieder gefährlich nahe heran. In der 57. Minute war der Vorsprung dann erstmals wieder auf einen Treffer geschmolzen. Eine Minute vor dem Ende stand es 25:26. Die HSG war am Ball und im Gegensatz zu den letzten Jahren gelang es ihr dieses Mal, die Zeit clever herunterzuspielen. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang noch der Treffer zum 25:27 und der viel umjubelte Sieg war in trockenen Tüchern.

 Leider hat auch der direkte Konkurrent aus Bargau am Wochenende punkten können, so dass die HSG weiter auf dem letzten Platz verweilt. Am Freitag empfängt sie dann die HG Aalen/Wasseralfingen zum Nachholspiel und am Sonntag die SG Lauterstein/Böhmenkirch/Treffelhausen. Vor allem das Spiel gegen Aalen ist ein vier-Punkte-Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Bis dahin sind hoffentlich alle angeschlagenen Spielerinnen wieder einsatzbereit.

 Es spielten: Sarah Geringer; Julia Engel (4), Nane Kommer, Kathrin Simon, Takuhi Sardarjan (3), Rebecca Schneider (6/3), Larissa Weiß (3), Petra Hangleiter, Priska Ziller, Maren Rentschler (1), Lisa Mack, Karen Huep (10/3) 

Auch gegen den Tabellenvierten aus Giengen/Brenz gab es für die HSG Oberkochen/Königsbronn am Samstag nichts zu holen. Dabei hatten sich die Gäste erneut viel vorgenommen. Wie in der Vorwoche in Heiningen fand die HSG zunächst gut in die Partie und führte in der 17. Minute sogar mit vier Treffern. Doch erneut kam dann vor allem in der Defensive der Einbruch. Man ließ den starken Rückraum der Gäste beinahe nach Belieben schalten und walten und nur sechs Minuten später war der Vorsprung dahin. Mit 13:13 ging es in die Pause und noch war alles offen. Dies war es auch noch bis zur 43. Minute, beim 17:16. Die letzte Viertelstunde gehörte dann allerdings der FSG. Die HSG versuchte es mit unterschiedlichsten Deckungsvarianten, bekam allerdings nie so wirklich Zugriff auf den gegnerischen Angriff. Mit viel Schwung, wenn auch permanent am Rande des Stürmerfouls, konnte dieser immer wieder Treffer erzielen, während die HSG weiterhin am gegnerischen Torhüter oder sich selbst scheiterte. Mit 27:20 war das Ergebnis am Ende dann auch noch ziemlich deutlich, was zwar etwas über den Spielverlauf hinwegtäuscht, nichtsdestotrotz verdient ist. Damit lässt die HSG erneut zwei Punkte unnötig liegen, die so wichtig gewesen wären im mittlerweile fast aussichtslosen Kampf gegen den Abstieg.  

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (4), Ann-Kathrin Stitz (5/1), Sabrina Jankowitsch (1/1), Jeanette Leister, Michelle Crljic (1), Verena Eckardt, Kathrin Simon, Alexandra Humme (2), Rebecca Schneider (2), Nathalie Rill (2), Maren Rentschler, Petra Hangleiter, Karen Huep (3/1)

 TSV Heiningen II – HSG Oberkochen/Königsbronn 30:24

 Bei schönstem Wetter machten sich die HSG-Damen am Wochenende zum wohl weitesten Auswärtsspiel nach Heiningen auf. Auf einige Spielerinnen musste verzichtet werden, andere gingen stark angeschlagen in die Partie. Nicht gerade optimale Vorzeichen für das Duell gegen den Tabellenzweiten. Und doch war gerade in der Anfangsphase zu sehen, dass es durchaus möglich war, hier Punkte mitzunehmen. Die HSG zeigte immer wieder schöne Angriffskombinationen und vor allem Michelle Crljic wusste immer wieder die richtige Lücke zu nehmen. So führten die Gäste bis zur 20. Minute noch mit 10:11. Dann ließen sichtbar die Kräfte und die Aufmerksamkeit nach. In der Abwehr konnten die nun Gegner nach Belieben schalten und walten, während im Angriff Schwung und Ideen fehlten. Erspielte Chancen wurden dann meistens von der gut haltenden gegnerischen Torhüterin zunichtegemacht und über schnelle Konter bestraft. Mit vier Treffern in Folge wendeten die Gastgeberinnen das Blatt und zogen auf 14:11 davon. Die Halbzeitansage von Trainer Ilg war deutlich, wenn auch wirkungslos. Auch nach der Pause präsentierten sich die Heiningerinnen deutlich wacher und nach 42 gespielten Minuten sah es beim 24:16 so aus, als würde es bitter enden. Die HSG riss sich allerdings noch einmal zusammen, kam zwei Minuten vor dem Ende sogar auf vier Treffer heran, zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. In den letzten Minuten schwanden die Kräfte dann vollends, so dass der TSV die Begegnung mit 30:24 für sich entscheiden konnte.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (3), Kathrin Simon, Michelle Crljic (4), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (1), Ann-Kathrin Stitz (4), Julia Engel (1), Nathalie Rill, Petra Hangleiter, Nane Kommer, Karen Huep (11/5)

 

 Zum ersten Rundenspiel des neuen Jahres reisten die HSG-Damen zum Nachbarverein der HG Aalen/Wasseralfingen. Das Spiel kurz vor Weihnachten war verlegt worden, daher kam es hier zum ersten Aufeinandertreffen der Saison. Beide Mannschaften kennen sich eigentlich seit Jahren, durch zahlreiche personelle Veränderungen auf beiden Seiten wusste trotzdem niemand genau, was auf ihn zu kam. Auf Grund der Tabellensituation – hier rangiert die HSG weiterhin mit lediglich einem Sieg auf dem letzten Platz – waren die Rollen ganz klar verteilt. Zudem fehlten den Gästen durch Krankheit, Verletzungen, Prüfungen zahlreiche Spielerinnen und der Trainer. Interimscoach Ziller stellte die Mannschaft trotzdem gut ein und so ging sie hochmotiviert in die Begegnung. Spielerisch begegneten sich beide Teams in der Anfangszeit auf Augenhöhe. Während die Rückraumspielerinnen der HG ihr Visier sehr gut eingestellt hatten, ließ die Chancenauswertung der HSG mehr als zu wünschen übrig. Immer wieder erspielte sie sich gute Gelegenheiten, traf aber unzählige Male nur das Gebälk oder schoss die Torhüterin warm. Bis zum 8:6 konnte sie noch den Anschluss halten, dann rächten sich diese Ungenauigkeiten und Aalen zog davon. Mit einem deutlichen Rückstand von 17:9 ging man in die Kabine. Die Abwehr wurde verändert und die A-Jugendliche Tabea Göring brachte neuen Schwung ins Angriffsspiel. Die HG-Offensive kam dadurch ins Stocken, allerdings hatten die Gäste weiterhin große Probleme, den Ball im Tor unterzubringen. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es 25:15 und der Keks war eigentlich gegessen. Es spricht für die noch junge Mannschaft der HSG, dass sie trotzdem nicht aufgab und weiterkämpfte. Jetzt wurde der Rückraum treffsicher, die Bälle fanden plötzlich in allen Wurfvarianten den Weg ins gegnerische Gehäuse. Viermal Bogenschütz, fünfmal Huep und dreimal Sardarjan über den Gegenstoß brachten die HSG – leider viel zu spät – zurück ins Spiel. Beim 30:27 war die Uhr abgelaufen. Die Gastgeberinnen gingen als der verdiente Sieger vom Feld. Die Gäste scheiterten wieder einmal an sich selbst und müssen mit der Gewissheit leben, dass hier mehr drin gewesen wäre. Dennoch lässt die Einstellung der letzten Viertelstunde die Hoffnung aufkommen, dass es demnächst noch einmal mit einem Punktgewinn klappt.

Es spielten: 

Julia Hug; Ann-Kathrin Stitz (4/1), Rebecca Schneider (1/1), Takuhi Sardarjan (4), Tabea Göring, Michelle Crljic (1), Alexandra Humme, Mona Bogenschütz (5), Sabrina Jankowitsch (1/1), Verena Eckardt, Karen Huep (11/1)

 Endlich!

 Fünf Niederlagen aus fünf Spielen lautete die bisherige Bilanz der HSG-Damen, die sich damit völlig verdient am Tabellenende befinden. Es wurde viel nachgedacht, diskutiert und natürlich auch trainiert, und irgendetwas davon scheint Wirkung gezeigt zu haben. Das Auftreten der Mannschaft war zumindest ein anderes als die Wochen zuvor. Dazu kam noch, dass mit Michelle Crljic und Nathalie Rill zwei Spielerinnen aus dem Ausland zurückgekehrt sind und Sabrina Jankowitsch ihre Handballschuhe wieder ausgepackt hat. Hochmotiviert ging die HSG ins Spiel gegen den noch unbekannten Gegner aus Göppingen. Dieser ging von Beginn an sowohl verbal als auch körperlich auf Konfrontationskurs, was für berechtigten Unmut auf Seiten der HSG sorgte. Richtig beirren ließ man sich allerdings nicht. Die Abwehr stand im Gegensatz zu den letzten Partien recht sicher. Lediglich mit einer BWOL-Spielerin, die Göppingen aus der zweiten Mannschaft im Gepäck hatte, hatten die Damen immer wieder Probleme. Auch der Angriff wusste an diesem Tag besser zu gefallen. Die Auslösehandlungen funktionierten, lediglich die Chancenverwertung war wieder einmal ungenügend. Wenn die vielen „Hundertprozentigen“ auch noch ihren Weg ins Netz gefunden hätten, wäre das Spiel womöglich schon früher in trockenen Tüchern gewesen. So wurde aus einem 11:7 in der 18. Minute innerhalb von zehn Minuten plötzlich ein 11:11 und alles war offen. Doch drei Treffer von Leister und einer von Huep stellten mit 16:12 den alten Abstand wieder her.

 In der zweiten Hälfte stellte der Göppinger Trainer auf eine offensive Deckung gegen Stitz und Huep um, was die HSG dazu zwang, ihre Aufstellung zu verändern. Trotzdem konnten immer wieder HSG-Spielerinnen den Weg zum Tor finden und oft nur 7-Meter-würdig gestoppt werden. Beim 16:15 waren die Gäste zum letzten Mal auf Tuchfühlung, dann setzte sich die Heimmannschaft Schritt für Schritt weiter ab und konnte den Vorsprung bis zum Ende halten. Großen Anteil daran hatte vor allem Torhüterin Julia Hug, die vor allem als die Kräfte ihrer Abwehr nachließen, immer wieder parierte. Alleine fünf Siebenmeter konnte sie entschärfen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die HSG damit die ersten beiden Pluspunkte verbucht und konnte neues Selbstvertrauen gewinnen. Dieses braucht sie, wenn sie am kommenden Wochenende zum Kellerduell nach Bargau reisen muss.

Es spielten: Julia Hug; Sabrina Jankowitsch (1/1), Petra Hangleiter (1), Nane Kommer, Alexandra Humme, Jeanette Leister (3), Ann-Kathrin Stitz (4), Takuhi Sardarjan (1), Mona Bogenschütz (1), Michelle Crljic (1), Nathalie Rill, Lisa Mack, Rebecca Schneider (2), Karen Huep (11/6)

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