Damen 1

D 1200 web

hinten v. l.: Trainer Joachim Schneider, Tabea Göring, Verena Eckardt, Priska Ziller, Mona Höfler, Karen Huep

vorne v.l.: Ann-Kathrin Stitz, Julia Engel, Takuhi Sardarjan, Sarah Geringer, Nane Kommer, Alexandra Humme, Rebecca Schneider

Es fehlen: Larissa Weiß, Joanna Kausch, Nathalie Rill, Petra Hangleiter, Maren Rentschler, Lisa Mack, Mona Newman, Sabrina Jankowitsch

 

Überraschungserfolg gegen den Tabellenersten

Völlig überraschend konnten die HSG-Damen gegen die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch einen Sieg einfahren. Dieser war am Ende allerdings teuer erkauft, da sich die einzige Torhüterin der HSG verletzte und vermutlich lange Zeit ausfallen wird. Umso spektakulärer der Erfolg gegen die SG, da ab Mitte der ersten Halbzeit eine Feldspielerin das HSG-Tor hütete.

Ohne sich groß Chancen auszurechnen, reiste die HSG nach Böhmenkirch. Mit 4:6 Punkten stand sie vor der Begegnung im hinteren Mittelfeld, hatte allerdings zuletzt gegen den Tabellenletzten aus Aalen nach einer desolaten Leistung das Nachsehen. Die SG hingegen stand ungeschlagen an der Tabellenspitze und wird sicherlich ein Wort um den Aufstieg mitzureden haben. Sie startete auch erwartet stark und lag bald 2:0 in Führung. Die HSG war in den Anfangsminuten noch zu harmlos in der Defensive. Die Gastgeberinnen hingegen packten ordentlich zu, was der HSG wieder einmal den Schneid abkaufte. Zunächst wurde daher noch nicht so richtig der Weg zum gegnerischen Tor gefunden. Trotz optischer Überlegenheit der SG konnte sie sich nicht wirklich absetzen. Die HSG blieb auf Tuchfühlung und merkte plötzlich, dass hier doch etwas zu holen war. Sie fing an, in der Abwehr zuzupacken, vor allem Weiß und Göring machten hier wieder einmal einen tollen Job. Auch der Angriff kam nun in Fahrt und erzielte über den Rückraum fünf Treffer in Folge. Die Konsequenz war eine enge Deckung gegen Huep. Diese verfehlte allerdings ihre Wirkung. Die übrigen Spielerinnen ließen den Ball schön laufen und es gelang immer wieder die Außenpositionen in Stellung zu bringen, die alle sicher verwandelten. Mitte der ersten Hälfte dann der Schock - bei einer normalen Abwehraktion verletzte sich Geringer vermutlich schwer am Knie. Hiermit fiel die einzige Torhüterin der HSG aus und es musste eine Feldspielerin ins Tor. Eckardt erklärte sich bereit und machte ihre Sache mehr als gut. Die Gäste kämpften nun erst recht, drehten den Spieß um und konnten sich kurz vor der Pause mit vier Treffern absetzen. Die SG netzte mit einem direkten Freiwurf noch zum Halbzeitstand von 15:18 ein. Auch im zweiten Durchgang kämpfte die HSG weiterhin, was den Tabellenprimus zusehends und dessen Publikum hörbar frustrierte. Allerdings lief es im Angriff nun etwas stockender als in der ersten Hälfte. In den ersten zehn Minuten kam sie nur über Schneider zum Torerfolg, die dreimal vom Siebenmeterpunkt und einmal aus dem Feld traf. Erst in der 46. Minute fanden wieder mehr Bälle den Weg Richtung Tor. Dadurch konnten sich die Gäste zwischenzeitlich auf fünf Treffer absetzen, mussten allerdings sieben Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 24:25 hinnehmen. Es wurde also wieder einmal spannend. Sardarjan, Weiß und Huep erhöhten 90 Sekunden vor Schluss auf 26:28. Auch eine Auszeit der SG brachte nun nichts mehr. Die HSG spielte die Zeit clever herunter und konnte sogar noch ein Tor erzielen. Mit 26:29 war die Sensation perfekt. Die HSG brachte damit der SG die ersten Minuspunkte bei und kann auf dieser Leistung für die nächsten Spiele aufbauen. Ein großes Problem stellt allerdings die Verletzung von Geringer dar, sie wird kaum zu ersetzen sein.

Die HSG muss sich nun etwas einfallen lassen, denn die nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Sonntag, wenn die HSG Wangen/Börtlingen in die Herwartsteinhalle kommt.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (3), Larissa Weiß (1), Nane Kommer (1), Joanna Kausch, Verena Eckardt, Julia Engel (1), Mona Newman, Tabea Göring (3), Rebecca Schneider (7/3), Mona Höfler, Alexandra Humme, Ann-Kathrin Stitz (2), Karen Huep (11/3)

Am Ende reichen siebzig Sekunden

Vergangenen Sonntag reisten die Damen der HSG zum wohl weitesten und auch unbeliebtesten Auswärtsspiel der Saison. Unbeliebt deshalb, da in der Forstberghalle der HSG Wangen/Börtlingen absolutes Harzverbot herrscht. Die Partien dort sind daher meistens nicht unbedingt hochklassige. Auch dieses Spiel sollte kein handballerischer Leckerbissen werden. Es startete ausgeglichen, mit leichten Vorteilen auf Seiten der HSG OK. Mitte der ersten Hälfte konnte sie sich durch zwei Treffer von Ziller und einen von Göring erstmals mit drei Toren absetzen. Bis zur Pause schlossen die Gastgeberinnen wieder auf 11:12 auf. In der zweiten Hälfte war zunächst erneut die HSG OK am Zug und konnte wieder drei Treffer vorlegen. Wangen/Börtlingen stellte daraufhin die Abwehr auf eine Manndeckung gegen Huep um. Die Gäste mussten sich erst neu ordnen und taten sich fortan schwer, den direkten Weg Richtung Tor zu finden. Zudem wurden erneut zahlreiche klare Chancen kläglich vergeben, so dass auch nach einer 5-Tore-Führung eine Viertelstunde vor Ende verpasst wurde, den Sack endgültig zuzumachen. Drei Minuten vor dem Ende war beim 20:21 alles wieder offen. Die HSG OK kämpfte und vor allem Göring war in der Abwehr hellwach. So konnte sie einen einfachen Pass der Gastgeberinnen herausfischen. Statt Ballbesitz gab es dann aber eine zweifelhafte Zeitstrafe gegen Schneider. 70 Sekunden vor dem Ende kam sie wieder aufs Feld und konnte gleich mit dem ersten Ballkontakt den umjubelten Treffer zum 20:22 erzielen. Davon wachgerüttelt mobilisierte die HSG OK noch einmal alle Kräfte, ließ in der Abwehr nichts mehr zu und erzielte innerhalb der letzten Minute drei weitere Treffer. Mit 20:25 konnte sie völlig verdient zwei weitere Punkte einfahren, allerdings täuscht das Ergebnis über den engen Verlauf gegen Spielende hinweg. Erneut zeigte die HSG OK eine tolle kämpferische Leistung, die dieses Mal glücklicherweise belohnt wurde. Es gibt allerdings weiterhin viele Baustellen, die angegangen werden müssen. Hierzu bleibt nur eine Trainingseinheit, bevor es kommenden Sonntag bereits zum Rückspiel gegen die Aalener Sportallianz kommt.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (1), Mona Newman (1), Joanna Kausch, Nane Kommer (1), Julia Engel, Larissa Weiß, Verena Eckardt, Alexandra Humme, Tabea Göring (6/2), Ann-Kathrin Stitz, Rebecca Schneider (2), Priska Ziller (2), Karen Huep (12/5)

Knappe Niederlage

In einer eng umkämpften Partie hatte die HSG letztendlich das Nachsehen und musste den weiten Heimweg ohne Zählbares in der Tasche antreten. Ausschlaggebend waren vor allem die erneut schlechte Wurfquote und zu zaghaftes Abwehrverhalten. Der TSV hingegen packte ordentlich zu und kaufte mit seiner äußerst aggressiv auftretenden Abwehr der HSG von Beginn an den Schneid ab. Die Gäste taten sich daher immer wieder schwer, den schmerzhaften Weg Richtung Tor zu gehen.

Heiningen wusste in den Anfangsminuten durch druckvolles Angriffsspiel zu gefallen und konnte von Beginn an das Zepter in die Hand nehmen. Nach siebzehn gespielten Minuten lagen die Gastgeberinnen so mit 11:6 in Front. Die HSG stellte sich nun vorne wie hinten besser ein. Die wieder genesene Geringer im Tor hielt ihren Kasten lange Zeit sauber, so dass beim 11:11 erstmals wieder der Ausgleich geschafft war. Das Spiel wogte hin und her, erst ab der 40. Minuten konnten sich die Heiningerinnen wieder einen leichten Vorteil verschaffen. Sie legten fortan zwei, drei Treffer vor und die HSG schloss auf. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende stand es 25:22 und der TSV sah schon dem sicheren Sieg entgegen. Die Gäste gaben sich allerdings nicht auf und warfen nochmal alles in die Waagschale. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Anschlusstreffer zum 25:24 erzielt und tatsächlich nochmal der Ball erobert werden. Der letzte Angriff war dann allerdings zu unstrukturiert, so dass es nicht einmal mehr zum Torwurf kam. Damit stand die HSG nach einer tollen kämpferischen Leistung zwar ohne Punkte da, konnte die Halle aber erhobenen Hauptes verlassen.

Am kommenden Sonntag geht es gleich zum nächsten weiten Auswärtsspiel. Hier fährt die HSG nach Wangen/Börtlingen. Auf Grund des dortigen Harzverbotes sind die dortigen Spiele immer wenig beliebt und auch selten hochklassig.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (1), Larissa Weiß (3), Ann-Kathrin Stitz (4/1), Rebecca Schneider (3), Tabea Göring (2), Mona Höfler (1), Nane Kommer (1), Alexandra Humme, Julia Engel, Verena Eckardt, Karen Huep (9)

HSG-Damen siegen im Lokalderby

Das Lokalderby gegen die neugegründete Aalener Sportallianz stand zunächst unter keinem guten Stern. Mit Sarah Geringer war die einzige Torhüterin der HSG verhindert und da die Aalener einer Spielverlegung nicht zustimmten, stand die HSG vor einem Problem. Es gelang allerdings kurzfristig Sonja Weber zu reaktivieren, die sich trotz langer Pause als sicherer Rückhalt erwies.

Nachdem er sich letzte Woche noch vertreten ließ, nahm diese Woche auch erstmals der neue Trainer Joachim Schneider auf der Bank Platz. Auch sonst war der Kader voll besetzt, so dass die Gastgeberinnen hochmotiviert in die Partie starten konnten.

Die HSG legte gleich los und konnte direkt im ersten Angriff einen Siebenmeter herausspielen. Leider scheiterte sie an der gegnerischen Torhüterin. Dies sollte nicht das einzige Mal bleiben. Insgesamt fünf vergebene Strafwürfe standen am Ende des Tages zu Buche. Auch sonst ließ die Chancenauswertung wieder einmal zu wünschen übrig. Dafür stand die Abwehr sicher. Zwar brauchte die HSG einen Moment, um sich auf die zielsicheren Rückraumspielerinnen der Gegner einzustellen, daher war die Begegnung bis zum 4:4 noch ausgeglichen. Dann aber ließ die Defensive um die starken Tabea Göring und Larissa Weiß nur noch wenig zu. Die letzten achtzehn Minuten der ersten Hälfte gehörten dann ganz der HSG. Mit einem 9:3-Lauf erhöhte sie bis zur Pause auf 13:7.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten vor allem die Abwehrreihen das Spiel. Die Aalenerinnen waren hierbei oft einen Schritt zu spät, so dass die HSG immer wieder Strafwürfe zugesprochen bekam. Die bereits angesprochene Abschlussschwäche hierbei und auch aus dem Spiel heraus verhinderte, dass sie ihren Vorsprung weiter ausbauen konnte. Dieser pendelte sich bei fünf, sechs Toren ein. Am Ende siegte die HSG völlig verdient mit 19:14. An der Chancenverwertung kann sicherlich noch gearbeitet werden, ansonsten präsentierten sich die Damen wesentlich verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die kämpferische Einstellung macht Hoffnung für die nächsten Begegnungen.

Am kommenden Wochenende hat die HSG erst einmal spielfrei, bevor sie dann in zwei Wochen nach Heiningen reisen muss.

Es spielten:

HSG Oberkochen/Königsbronn: Sonja Weber; Mona Newman, Takuhi Sardarjan, Nane Kommer, Larissa Weiß (2), Priska Ziller (1), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (2), Ann-Kathrin Stitz (1), Julia Engel, Tabea Göring (2/1), Joanna Kausch, Petra Hangleiter, Karen Huep (11/6)

Starker Kampf


Am Samstagabend ist auch die Damenmannschaft der HSG in die Saison 2019/2020 gestartet.. Dabei ging es direkt zum Vorjahreszweiten nach Giengen. Die FSG wird sicherlich auch diese Saison wieder ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden haben, während die HSG auf einen Platz im Mittelfeld hofft. Die Rollen im Auftaktspiel waren daher klar verteilt.


Die Begegnung startete zunächst ausgeglichen. Auf Seiten der HSG war es Julia Engel, die mit drei Schlagwürfen von der Mittelposition für die ersten Saisontore sorgte. Bei den Gastgeberinnen waren vor allem die Heißwolf-Schwestern erfolgreich. Das Tor von Larissa Weiß zum 4:4 war dann allerdings für über zehn Minuten der letzte Treffer für die Gäste. Die FSG zog in dieser Zeit auf 10:4 davon. Erst eine Auszeit brachte die HSG wieder etwas in die Spur. Sie kam nun endlich wieder zum Torerfolg und konnte den Abstand wenigstens konstant halten. Fünf Minuten vor der Halbzeit folgte dann die zweite Schwächephase, in der es den Giengenerinnen gelang, auf 18:9 davon zu ziehen. Ein Debakel deutete sich an. Doch irgendwie schien das Gespann Kienlen, Jankowitsch und Schaller, das den verhinderten Trainer Schneider vertrat, die richtigen Worte gefunden zu haben. Nach einer kurzen Anlaufschwierigkeit, riss sich die HSG in der zweiten Hälfte zusammen und kämpfte sich Tor um Tor heran. Acht Minuten vor dem Abpfiff war sie beim 23:20 tatsächlich wieder in Reichweite. Die Aufholjagd hatte allerdings viel Kraft gekostet, so dass sich nun technische Fehler einschlichen, die mehr als eine Ergebniskorrektur nicht mehr zuließen. Die FSG gewann völlig verdient mit 26:22, der Kampfgeist der zweiten Hälfte lässt allerdings zu hoffen übrig.


Kommenden Samstag empfängt die HSG dann die neu gegründete Aalener Sportallianz in der Herwartsteinhalle. Sie hofft auf eine zahlreiche Unterstützung ihrer Fans, um vielleicht die ersten Punkte einfahren zu können.


Es spielten: Sarah Geringer; Mona Newman, Takuhi Sardarjan (2), Larissa Weiß (1), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (1), Nane Kommer, Julia Engel (4), Lisa Mack, Verena Eckardt, Maren Rentschler (2), Petra Hangleiter, Karen Huep (12/4)

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