Glanzloser Sieg

Der Spielplan der aktuellen Saison verlangte es, dass die HSG bereits ihr zweites Rückspiel bestritt. Dazu kam der Namenspartner aus Wangen/Börtlingen in die Herwartsteinhalle. Das Hinspiel ging bereits mit 20:25 an die HSG OK. Zudem schöpfte sie aus dem Überraschungserfolg der Vorwoche gegen den Tabellenersten neues Selbstbewusstsein.

Für die Torhüter-Position konnte kurzfristig Rebecca Bolsinger reaktiviert werden, die die verletzte Sarah Geringer exzellent vertrat. Wangen/Börtlingen startete von Beginn an mit einer Manndeckung gegen Huep, daher brauchte die HSG OK kurz, um sich zu sortieren. Diese Phase nutzten die Gäste, um mit 1:2 in Führung zu gehen. Dann fing sich die HSG OK und konnte vor allem über das schnelle Spiel nach vorne Tor um Tor erzielen. Allen voran marschierte Göring, die immer wieder den Ball herausfischen konnte und somit acht ihrer insgesamt neun Tore bereits in der ersten Hälfte erzielte. Nach einer Umstellung in der Abwehr stand auch diese sicherer, so dass die HSG OK zur Halbzeitpause 17:11 in Front lag. Der Spielstand hätte bereits deutlich höher ausfallen können und müssen, wenn die Gastgeberinnen ihre zahlreichen Chancen entsprechend genutzt hätten.

In der zweiten Halbzeit war die Luft dann raus. Beide Mannschaften mussten sich zum Torerfolg regelrecht quälen. Wangen/Börtlingen hatte die Manndeckung mittlerweile abgezogen, wodurch die Lücken für die HSG OK kleiner wurden und sie längere Torflauten hinnehmen musste. Näher als bis auf vier Tore kam die HSG Wangen/Börtlingen dann aber doch nicht heran. Mona Newman sorgte mit Treffer Nummer drei dann für den letzten Torerfolg der HSG OK. Die Gegnerinnen trafen noch einmal, damit endete das Spiel mit 26:20.

Völlig verdient haben die HSG-Damen den vierten Sieg eingefahren und stehen vorübergehend auf dem zweiten Tabellenplatz, allerdings mit deutlich mehr Spielen als die meisten anderen Mannschaften. Am Sonntag treten sie dann zum nächsten Heimspiel an. Mit der HSG Bargau/Bettringen kommt ein Landesliga-Absteiger in die Herwartsteinhalle, der als neu gegründete Spielgemeinschaft noch nicht recht eingeschätzt werden kann. Im Vergleich zur zweiten Hälfte wird sich die HSG hier sicherlich steigern müssen, um erneut etwas Zählbares in den Händen zu halten.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Tabea Göring (9/1), Takuhi Sardarjan (1), Joanna Kausch, Rebecca Schneider, Nane Kommer, Julia Engel (1), Mona Newman (3), Ann-Kathrin Stitz (3/1), Verena Eckardt, Larissa Weiß (1), Alexandra Humme, Lisa Mack (1), Karen Huep (7/1) 

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