Niederlage gegen den Tabellenzweiten

Am Sonntagabend musste die HSG zum Derby nach Bolheim reisen. Dort ließ sie zwar beide Punkte liegen, konnte sich aber im Gegensatz zum Hinspiel recht gut verkaufen und vor allem die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten.

 Dass es gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim, die sich diese Saison unerwartet stark präsentiert, nicht einfach werden würde, war vor der Begegnung jedem klar. Das Ziel war es, klare Chancen herauszuspielen, um die SG nicht zu ihrem gefährlichen Tempospiel kommen zu lassen. Diese Vorgaben konnte die HSG vor allem in Durchgang eins nur bedingt umsetzen. Die ersten zwanzig Minuten hielt sie noch gut mit und konnte vor allem aus dem Rückraum immer wieder wichtige Treffer erzielen. Allerdings wurde hier schon jeder Fehler der Gäste gnadenlos mit schnellen Gegenstößen bestraft. Das schnelle Hin und Her konnten die ausgeglichener besetzten Gäste deutlich besser kompensieren, so dass der HSG am Ende ein bisschen die Puste ausging. Zehn Minuten vor der Pause stand es noch 11:7, innerhalb von vier Minuten wurde daraus ein wesentlich deutlicheres 16:7. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste noch einmal auf 18:11 verkürzen. Nach dem Wechsel gelangen den Gastgeberinnen drei Treffer in Folge, so dass sie erstmals zehn Treffer in Front waren. Erst jetzt schienen die Gäste so richtig aufzuwachen. Mit einem 7:1-Lauf verkürzten sie noch einmal auf 22:18. Daran hatte vor allem Sarah Geringer im HSG-Tor großen Anteil, die in dieser Phase gleich vier Strafwürfe parierte. Allerdings vergab die HSG ihrerseits auch zwei. Durch eine bessere Chancenverwertung ließ sie die SG nun nicht mehr zum Gegenstoß kommen und aus dem Spiel heraus waren die Gäste mindestens ebenbürtig. Der Schiedsrichter beendete dann die kleine Aufholjagd der HSG: Nach einem regulären Tor, das das 22:19 bedeutet hätte, entschied der Unparteiische, dass der Ball die Torlinie nicht überquert hätte. Während sich die Gäste noch beschwerten, hatten die Gegnerinnen schon über den nächsten Gegenstoß das 23:18 erzielt. Die Euphorie auf Seiten der HSG verebbte, sie fing sich gleich noch zwei Gegentreffer ein und dieser sieben-Tore-Rückstand hatte dann auch die letzte Viertelstunde Bestand.

 Damit siegte die SG völlig verdient mit 32:25, ein Debakel wie im Hinspiel gab es dieses Mal zum Glück nicht.

 Die HSG sollte vor allem die kämpferische Leistung aus der zweiten Hälfte in den Köpfen behalten und mit dieser Einstellung in das nächste Derby am Samstagabend gegen Aalen gehen.

 Es spielten:

 Sarah Geringer; Sabrina Jankowitsch (5/4), Lisa Mack, Takuhi Sardarjan (1), Katja Hug (6), Rebecca Schneider (3), Ann-Kathrin Stitz (2), Julia Engel (1), Jeanette Leister (1), Lisa Mader, Karen Huep (6)

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