Guter Einstieg in die Landesliga


Die HSG-Damen haben den ersten Schritt ins Abenteuer Landesliga gemacht und sich hierbei achtbar verkauft. Bis zum Ende konnten sie dem Favoriten aus Schnaitheim stark Paroli bieten.


Die lange Pause von über zehn Monaten, das Auftreten ohne eigene Zuschauer und nicht zuletzt die erste Partie in der neuen Liga führten dazu, dass die Mannschaft von Joachim Schneider äußerst nervös ins Spiel startete.
Dementsprechend dauerte es beinahe sieben Minuten, bis die Mannschaft das erste Mal den Ball im Tor versenken konnte. Bis dahin hatte sie schon etliche freie Chancen vergeben, was sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel ziehen sollte. Auf der Gegenseite hatte allerdings auch der einzige externe Neuzugang der HSG, Torhüterin Ronja Zeller, einige Bälle der Schnaitheimerinnen entschärfen können. So entwickelte sich eine recht torarme Partie. Schnaitheim kam hauptsächlich über schnelle Gegenstöße zu Treffern, die HSG musste etwas mehr Aufwand dafür aufbringen. Nach neun gespielten Minuten stand es 4:1 für die Heimmannschaft, die ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden schien. Die HSG gab sich nicht auf und glich nach 20 Minuten erstmals aus. Mit drei Toren in Folge stellte die TSG den alten Abstand wieder her und beim 10:7 wurden die Seiten gewechselt.
Doch auch in Halbzeit zwei gelang es der Heimmannschaft nicht, die HSG endgültig abzuschütteln. Neun Minuten vor Schluss stand es 16:16 und die Partie war wieder vollkommen offen. Leider hatten die Gäste in dieser Phase erneut große Probleme, den Ball ins Tor zu bringen. So verpassten sie es, einmal selbst die Führung zu übernehmen und damit vielleicht die Wende einzuleiten. Wieder erzielte Schnaitheim drei Treffer in Folge. Dieses Mal konnte die HSG nicht mehr ausgleichen und hinkte bis zum Ende ein Tor hinterher. Mit einem überraschend ausgeführten Freiwurf in den letzten Sekunden erhöhte die TSG auf den Endstand von 22:20.


Schnaitheim kann sich über verdiente zwei Punkte freuen, doch die HSG-Damen haben gesehen, dass sie auch in der Landesliga mithalten können. Mit einer besseren Abschlussquote wäre hier sogar mehr drin gewesen.
Am kommenden Sonntag um 15:40 Uhr empfängt die HSG dann die TG Geislingen zum ersten Heimspiel, so es die Corona-Situation denn zulässt.
Die Plätze in der Herwartsteinhalle sind aus bekannten Gründen begrenzt. Informationen zum Kartenverkauf finden sich in den sozialen Medien.


Es spielten: Ronja Zeller; Nane Kommer, Kim Bogenschütz (1), Ann-Kathrin Stitz, Maren Rentschler (1), Tabea Göring (2), Rebecca Schneider (1), Mona Newman (1), Julia Engel (1), Takuhi Sardarjan (1), Alexandra Humme, Karen Huep (12/6)

 

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