TSV Heiningen II – HSG Oberkochen/Königsbronn 30:24

 Bei schönstem Wetter machten sich die HSG-Damen am Wochenende zum wohl weitesten Auswärtsspiel nach Heiningen auf. Auf einige Spielerinnen musste verzichtet werden, andere gingen stark angeschlagen in die Partie. Nicht gerade optimale Vorzeichen für das Duell gegen den Tabellenzweiten. Und doch war gerade in der Anfangsphase zu sehen, dass es durchaus möglich war, hier Punkte mitzunehmen. Die HSG zeigte immer wieder schöne Angriffskombinationen und vor allem Michelle Crljic wusste immer wieder die richtige Lücke zu nehmen. So führten die Gäste bis zur 20. Minute noch mit 10:11. Dann ließen sichtbar die Kräfte und die Aufmerksamkeit nach. In der Abwehr konnten die nun Gegner nach Belieben schalten und walten, während im Angriff Schwung und Ideen fehlten. Erspielte Chancen wurden dann meistens von der gut haltenden gegnerischen Torhüterin zunichtegemacht und über schnelle Konter bestraft. Mit vier Treffern in Folge wendeten die Gastgeberinnen das Blatt und zogen auf 14:11 davon. Die Halbzeitansage von Trainer Ilg war deutlich, wenn auch wirkungslos. Auch nach der Pause präsentierten sich die Heiningerinnen deutlich wacher und nach 42 gespielten Minuten sah es beim 24:16 so aus, als würde es bitter enden. Die HSG riss sich allerdings noch einmal zusammen, kam zwei Minuten vor dem Ende sogar auf vier Treffer heran, zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. In den letzten Minuten schwanden die Kräfte dann vollends, so dass der TSV die Begegnung mit 30:24 für sich entscheiden konnte.

Es spielten: Sarah Geringer; Takuhi Sardarjan (3), Kathrin Simon, Michelle Crljic (4), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (1), Ann-Kathrin Stitz (4), Julia Engel (1), Nathalie Rill, Petra Hangleiter, Nane Kommer, Karen Huep (11/5)

 

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