HSG-Damen siegen im Lokalderby

Das Lokalderby gegen die neugegründete Aalener Sportallianz stand zunächst unter keinem guten Stern. Mit Sarah Geringer war die einzige Torhüterin der HSG verhindert und da die Aalener einer Spielverlegung nicht zustimmten, stand die HSG vor einem Problem. Es gelang allerdings kurzfristig Sonja Weber zu reaktivieren, die sich trotz langer Pause als sicherer Rückhalt erwies.

Nachdem er sich letzte Woche noch vertreten ließ, nahm diese Woche auch erstmals der neue Trainer Joachim Schneider auf der Bank Platz. Auch sonst war der Kader voll besetzt, so dass die Gastgeberinnen hochmotiviert in die Partie starten konnten.

Die HSG legte gleich los und konnte direkt im ersten Angriff einen Siebenmeter herausspielen. Leider scheiterte sie an der gegnerischen Torhüterin. Dies sollte nicht das einzige Mal bleiben. Insgesamt fünf vergebene Strafwürfe standen am Ende des Tages zu Buche. Auch sonst ließ die Chancenauswertung wieder einmal zu wünschen übrig. Dafür stand die Abwehr sicher. Zwar brauchte die HSG einen Moment, um sich auf die zielsicheren Rückraumspielerinnen der Gegner einzustellen, daher war die Begegnung bis zum 4:4 noch ausgeglichen. Dann aber ließ die Defensive um die starken Tabea Göring und Larissa Weiß nur noch wenig zu. Die letzten achtzehn Minuten der ersten Hälfte gehörten dann ganz der HSG. Mit einem 9:3-Lauf erhöhte sie bis zur Pause auf 13:7.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten vor allem die Abwehrreihen das Spiel. Die Aalenerinnen waren hierbei oft einen Schritt zu spät, so dass die HSG immer wieder Strafwürfe zugesprochen bekam. Die bereits angesprochene Abschlussschwäche hierbei und auch aus dem Spiel heraus verhinderte, dass sie ihren Vorsprung weiter ausbauen konnte. Dieser pendelte sich bei fünf, sechs Toren ein. Am Ende siegte die HSG völlig verdient mit 19:14. An der Chancenverwertung kann sicherlich noch gearbeitet werden, ansonsten präsentierten sich die Damen wesentlich verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die kämpferische Einstellung macht Hoffnung für die nächsten Begegnungen.

Am kommenden Wochenende hat die HSG erst einmal spielfrei, bevor sie dann in zwei Wochen nach Heiningen reisen muss.

Es spielten:

HSG Oberkochen/Königsbronn: Sonja Weber; Mona Newman, Takuhi Sardarjan, Nane Kommer, Larissa Weiß (2), Priska Ziller (1), Alexandra Humme, Rebecca Schneider (2), Ann-Kathrin Stitz (1), Julia Engel, Tabea Göring (2/1), Joanna Kausch, Petra Hangleiter, Karen Huep (11/6)

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