HSG-Damen verteidigen Tabellenspitze

Im ersten Spiel des neuen Jahres empfing die HSG die Oberliga-Reserve des TSV Heiningen. Im Hinspiel hatte sie noch eine unnötige 25:24-Niederlage hinnehmen müssen. Seitdem hat die HSG allerdings ihr Zusammenspiel deutlich verbessert und die jungen Spielerinnen werden immer selbstbewusster. Die letzten vier Partien konnte die HSG daher für sich entscheiden und wollte diesen Lauf ungern unterbrechen. Allerdings fehlten ganze sieben Spielerinnen, so dass die HSG erstmals nicht mit einer vollen Bank antreten konnte. Zudem blieb abzuwarten, wie die Jahresabschlussfeier des Vereins am Vorabend weggesteckt wurde.

Zunächst sah es nicht gut aus für die HSG. Die Gäste wussten, wie bereits im Hinspiel, durch druckvolles Angriffsspiel zu gefallen und fanden so immer wieder die Lücken oder ihren Kreisläufer. In der 10. Minute stand es bereits 3:7 und alles sah nach einer klaren Niederlage aus. In der Defensive fehlte die Sicherheit und die TSV-Angreiferinnen waren in den 1:1-Situationen deutlich überlegen. In der Offensive taten sich die Gastgeberinnen zunächst mit der weit vorgezogenen Abwehrvariante der Gäste schwer und scheiterten zudem entweder an der starken Torhüterin oder an sich selbst. Trotzdem gab sich die HSG nicht auf, suchte weiterhin den Weg zum Tor und konnte phasenweise selbst durch schöne Kombinationen überzeugen. Auch die Gäste machten nun Fehler oder scheiterten an Bolsinger. Daher konnte beim 8:8 der Ausgleich wieder hergestellt werden. Von da an wogte das Spiel hin und her mit leichtem Vorteil auf Seiten der Heiningerinnen. Beim 16:17 wurden die Seiten gewechselt. Erst in der 42. Minute nahm die HSG das Zepter endgültig in die Hand. Schneider machte mit drei Treffern in Folge aus einem 20:21 ein 23:21 und läutete damit den Endspurt ein. Über den Rückraum oder Sardarjan auf der rechten Außenbahn kamen die Gastgeberinnen zu weiteren Torerfolgen und konnte beim 29:25 in der 56. Minute endgültig den Sack zumachen. Mit 30:27 konnte die HSG eine Partie, die lange Zeit offen blieb, völlig verdient für sich entscheiden.

Damit steht die HSG Oberkochen/Königsbronn mit 14:6 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze und hat die Erwartungen, die zu Saisonbeginn ausgegeben wurden, bereits mehr als übertroffen. Der unglückliche Spielplan dieser Saison verlangt ihr nun eine zweieinhalb monatige Pause ab, in der zumindest die FSG Giengen/Brenz und die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch Chancen haben, an ihr vorbeizuziehen. Nach der Pause kommt es dann direkt zum Duell gegen die SG LTB. Bleibt zu hoffen, dass die HSG das Handballspielen in den kommenden Wochen nicht verlernt.

Es spielten: Rebecca Bolsinger; Takuhi Sardarjan (7), Joanna Kausch, Alexandra Humme, Julia Engel, Lisa Mack, Tabea Göring (6/2), Rebecca Schneider (9/2), Verena Eckardt, Petra Hangleiter, Mona Newman, Karen Huep (8/3)

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