Die Ausgangslage für die HSG war am Sonntag denkbar schlecht. Durch die frühe Anwurfzeit von 10 Uhr in Geislingen gegen Altenstadt, war die Abfahrt auf 8 Uhr terminiert. Das machte das von dem Trainergespann Eckardt/Schoen vorgegebene 6 Stunden vor dem Spiel „Wachsein“ unmöglich. Dazu kam noch eine kleiner Kader mit nur 3 Auswechselspielern.

Die HSG startete erwartet verschlafen in die Partie und bekam vor allem in der Defensive den Kreisläufer und die Rückraumspieler nicht in den Griff. Im Angriff fehlte zunächst die nötige Konzentration und es wurde zu früh oder ohne die entsprechende Kaltschneutzigkeit abgeschlossen.

Mitte der 1. Halbzeit lief es dann besser und die Abwehr der HSG bekam den Angriff der Gastgeber immer besser in den Griff. Sie zwangen den Angriff zu Würfen aus schlechten Positionen, die Torhüter Fabian Gnatzig entschärfen konnte. Im Angriff der HSG wurde jetzt endlich zusammen gespielt und so kam es zu 2 Minuten Strafen gegen den TV, die die HSG auszunutzen wusste. Somit spielten sie sich einen 5 Tore Vorsprung zum Spielstand von 12:17 zur Halbzeit heraus.

In der Halbzeitpause wurde von den Trainern eine deutliche Leistungssteigerung der Gegner aus Altenstadt vorausgesagt, woraufhin die Jungs der HSG voll konzentriert in die 2. Halbzeit startete. Durch eine deutlich verbesserte Abwehrleistung konnte die Heimmannschaft im Angriff keine klaren Torchancen mehr herausspielen und die Linke Angriffseite der HSG überzeugte mit schnellem Tempospiel gegen das die Altenstatter kein Gegenmittel fanden. Dabei stachen vor allem Kai Pössnecker und Colin Schneider mit ihren platzierten Würfen heraus. Hinten brachte Torhüter Fabian Gnatzig mit einer überragenden Leistung die Flügelspieler des TVA zur Verzweiflung, indem er sämtliche Würfe parierte. So konnte die HSG den Vorsprung zur 44. Minute auf 15:26 ausbauen. Der Widerstand der Heimmannschaft war gebrochen und so kamen die HSG Jungs zu einem ungefährdeten 20:37 Sieg.

Es spielten:  Fabian Gnatzig, Felix Reinhard, Kai Pössnecker (10/1), Sebastian Wittek (7), Colin Schneider (9/1), Kevin Pharion (2), Tilo Litke (2), Felix Neubauer (4), Dominik Stehle (3), Lorenz Maier

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