Weibliche Jugend A  - Bezirksklasse – Saison 2018/2019

 

HSG OK – HG Aalen/Wasseralfingen in der Herwartsteinhalle, Königsbronn

 

                                                                                                               22 : 21 (Halbzeit: 11:12)

 

Mittwoch, 03.10.2018 – 13.15 Uhr

 

Krimi im ersten Heimspiel

 

 

Im zweiten Saisonspiel empfing die wJA in der Bezirksklasse die Mädels der HG AA/Wasseralfingen.

 

Hatte die HSG im Juni in der zweiten Quali-Runde zur Bezirksliga noch eine deutliche 15:10-Nieder-

 

lage einstecken müssen, so konnte man nach diesem Spiel getrost von einer verdienten Revanche

 

sprechen.

 

 

Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff zwar gleich in Führung, die Rhena und Kim postwendend

 

nach fünf Minuten zum 2:1 drehte. Das Spiel nahm so richtig Fahrt auf und die Zuschauer bekamen

 

ein sehr interessantes und spannendes Spiel zu sehen. In der Anfangsviertelstunde konnte die HSG

 

ihre Führung zwar halten, jedoch nicht entscheidend ausbauen. Die HG AA glich in der 15. Min. sogar

 

zum 6:6 aus. Mit dem nächsten Angriff ergab sich für Tabea die 7-Meter-Chance, die sie erfolgreich

zur nächsten Führung abschloss. Leider ging die HSG-Abwehr im darauffolgenden Gäste-Angriff

 

etwas ungestüm zu Werke. Den fälligen Strafwurf konnte Leonie nur hauchknapp nicht vereiteln.

 

 

Die Gäste bekamen etwas Oberhand und mit zwei Treffern in Folge auch die Führung zum 8:9 in der

 

20. Minuten. Die letzten 10 Minuten vor der Halbzeitpause hatten es dann in sich. Zuerst glich Laura

 

zwar zum 9:9 aus, jedoch bekamen die Gäste abermals einen 7-Meter zugesprochen, den Leonie

 

dieses Mal jedoch mit einer tollen Parade abwehren konnte. Mit dem nächsten 7-Meter-Tor durch

 

Tabea sah sich die HSG wieder mit einem Tor in Front, was leider nicht lange anhielt. In den darauf-

 

folgenden sechzig Sekunden belohnte sich die HG AA mit einem Doppelschlag zur abermaligen

Führung zum 10:11. In den letzten neunzig Sekunden vor der Pause kam Tabea zu ihrem vierten

 

7m-Tor zum 11:11, jedoch der Gegenangriff ergab die 11:12-Führung der Gäste.

 

 

Mit dem Pausengong verwarf Tabea ihren sechsten 7m und so gingen die Mädels etwas geknickt

 

mit einem Tor in Rückstand in die Umkleide.

 

 

In der Zwischenzeit waren doch einige Zuschauer in der Herwartsteinhalle eingetroffen, die in

 

den zweiten 30 Minuten ein tolles Handballspiel sehen sollten.

 

 

In der Anfangsphase blieb das Spiel weiter sehr eng.  Die Gäste ließen nur sehr wenig zu und

 

verteidigten ihren knappen Vorsprung erfolgreich. Obwohl HSG-Torhüterin Leonie einen super

 

Tag erwischt hatte, konnte die HSG aus ihren Paraden kein so richtiges Kapital schlagen. Erst

 

mit dem Doppelschlag in der 44. Minute mit zwei verwandelten 7m durch Tabea war die HSG

 

wieder auf Augenhöhe und es stand 16:16. Rhena und Kim konnten ihre Würfe ebenfalls erfolg-

 

reich im Gästetor unterbringen und somit in der 49. Minute mit 19:18 in Führung gehen.

 

 

Mit dem nächsten Angriff abermals das gleiche Bild: 7-Meter für die HSG und Tabea verwandelte

 

in der 50. Minute zum 2-Tore-Vorsprung (20:18). Trainerin Julia nahm die zweite Auszeit und

 

gab weitere Anweisungen,  die Alina gleich mit dem nächsten Angriff zur 3-Tore-Führung (21:18)

 

umsetzte. Spannung, Hektik pur und die zweiten 2-Minuten für Kim. In der Unterzahl musste die

 

HSG alles geben. Leonie zeichnete sich mit 3-4 super Paraden aus. Ihre Vorderleute gaben alles,

 

jedoch schwanden so langsam deren Kräfte und die Gäste waren bis auf einen Zähler (21:20) in

 

der  56. Minute dran.

 

Wie lange dann 240 Sekunden sein können, erfuhren jetzt nicht nur die Spielerinnen sondern

 

auch die zahlreichen HSG-Fans. Tabea machte dann scheinbar alles klar mit ihrem 12. Tor zur

 

22:20 Führung in der 57. Minute.

 

Den nächsten Gäste-Angriff parierte Leonie per Fußabwehr. Auch bei Tabea lagen nun die

Nerven etwas blank und sie musste ihre beiden 7-Meter-Chancen begraben. Hinzu kam die

dritte Zeitstrafe für Kim und die gleichzeitige Disqualifikation.

 

Die letzten 75 Sekunden war die HSG nun in Unterzahl und so musste die HSG 28 Sekunden vor Ende

 

das 22:21 hinnehmen. Die HSG vertändelte dann auch noch den Ball und die letzte Gäste-Chance

 

ergab sich für die beste Gästespielerin. Sie war auf halbrechts durchgestoßen und setzte einen

 

Aufsetzer, den Leonie jedoch knapp am Tor vorbeilenken konnte.

 

 

Sechzig nervenaufreibende Minuten waren vorüber. Die HSG-Mädels lagen sich in den Armen und

 

feierten nach einer bravourösen, kämpferischen Leistung diesen verdienten 22:21-Heimsieg.

 

 

 

Für die HSG spielten:

 

 

Im Tor mit Leonie Lehnert,

 

Joanna Kausch, Laura Waigner (3 Tore), Kim Siegmann (3 Tore), Alina Höfler (1 Tor), Lea Siegmann, Rhena Gerstenlauer (3 Tore), Tabea Göhring (12 Tore/11), Prisca Hug.

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