Weibliche Jugend A - Bezirksklasse - Saison 2018/2019

TSG Eislingen - HSG OK 18:24 (HZ 8:11)

Samstag, 24.11.2018 - 19.30 Uhr - Öschhalle - Eislingen

Sehr gute Abwehrleistung - der Garant für den Auswärtssieg

Im abendlichen Samstagspiel der wJA gastierte die HSG in Eislingen. Mit einer gehörigen
Portion Selbstvertrauen startete das Team um Trainerin Anki dann auch gleich in die ersten
30 Minuten. Schon nach 26 Sekunden markierte Rhena durch einen schönen Sprungwurf
das 1:0. Die ersten Minuten des Spiels fand aber keine der beiden Mannschaften einen
Rhythmus und konnten sich somit auch nicht entscheidend absetzen. Wer nach dem zweiten
7-Meter-Erfolg von Tabea zum 5:3 nun meinte, die HSG könnte noch einen draufsetzen, sah
sich getäuscht. Durch zwei technische Fehler stand es nach 11 Minuten dann auch wieder
5:5 remis.

Nach der TSG Auszeit in der 16. Minute beim Stande von 7:5 für die HSG sah sich Torhüterin
Leonie das erste Mal im 7-Meter-Duell mit der besten TSG-lerin Selina Wolff. Per Fußabwehr
vereitelte Leonie diesen Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit dominierten
dann die Abwehrreihen. Die HSG stand sehr sicher und ließ den Gegnerinnen kaum eine
Wurfgelegenheit. Mit einem Doppelschlag von Mona und Leoni Braun in der 26. Minute zum
11:8 war erstmalig ein Drei-Tore-Vorsprung für die HSG auf der Anzeigetafel zu sehen.

Die 27. Minute war dann so etwas wie ein Fingerzeig: mit einem unnötigen Foul von Lea und
einer Zweiminutenstrafe belegt war dieser Vorsprung durch den fälligen 7-Meter in Gefahr.
Abermals jedoch scheiterte die TSG durch S. Wolff an Leonie im HSG-Tor. und die Mädels
konnten mit einer 3-Tore-Führung in die verdiente Halbzeitpause gehen.

Die ersten beiden Minuten in der zweiten Halbzeit war dann die HSG überhaupt nicht im Bilde.
Mit zwei schnellen Toren verkürzten die Gastgeberinnen auf 11:10. Wiederum zwei HSG-Tore
durch Mona und Tabea brachten die abermalige 3-Tore-Führung zum 13:10. Die HSG-Abwehr
fand dann zu ihrer Stärke zurück und ließ der TSG kaum eine Torchance zu. Nur durch ein Foul
und dem anschließenden 7-Meter ergab sich der TSG eine weitere Torchance. Dasselbe Spiel
wie schon zweimal zuvor. Selina Wolff gegen Leonie: auch dieser 7-Meter fand nicht den Weg
ins HSG-Tor.

Die stärkste Phase der HSG ab der 36. Minute war dann auch mit Erfolg gekrönt. Durch Tore
von Tabea, Kim B. und Leoni baute die HSG ihren Vorsprung binnen vier Minuten auf 17:10 aus.
Der TSG schwanden so langsam die Kräfte und auch die Motivation, denn auch HSG-Torhüterin
Leonie setzte den Filstälerinnen mit einigen guten Paraden zu. Der vierte gehaltene 7-Meter in
der 40. Minute durch Leonie ließ die TSG noch mehr verzweifeln. Tabea erhöhte in der 46. Min.
dann sogar auf 19:11. Trainerin Anki konnte weiter munter en bloc wechseln und immer wieder
frische Kräfte bringen, was ein wenig die Konzentration leiden ließ und dem Gegner vermehrt
Chancen eröffnete, die er dann auf zum zwischenzeitlichen 20:16 nutzte.

In der 56. Minute dann abermals die TSG-Chance per 7-Meter. Aber auch diesen Wurf parierte
Leonie famos und erst im Nachwurf dann das 21:17. Zwei Tore in den letzten drei Minuten von
Laura zum 23:17 ließ die HSG dann durchatmen.

Mit der Schlußsirene markierte Tabea den 24:18-Endstand in einem mit viel Leidenschaft und
Kampfeswillen geführten Spiel der HSG, in dem Torhüterin Leonie gleich mehrfach glänzend
parierte und die geschlossene Mannschaftsleistung in Abwehr wie im Angriff der Schlüssel zum
Erfolg war.

Für die HSG spielten: Im Tor mit Leonie Lehnert,

Leonie Braun (3 Tore/1), Joanna Kausch, Laura Waigner (3 Tore/1), Mona Höfler (4 Tore/2),
Kim Siegmann (2 Tore/1), Alina Höfler, Lea Siegmann, Rhena Gerstenlauer (2 Tore),
Tabea Göhring (7 Tore/2), Prisca Hug, Kim Bogenschütz (3 Tore).

Siebenmeter: HSG OK: 11/7 TSG: 6/1



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