Weibliche Jugend B - Bezirksklasse - Saison 2017/2018

HSG OK – TSG Eislingen in der Herwartsteinhalle, Königsbronn

14:11 (Halbzeit: 8:5)

Sonntag, 04.03.2018 – 15.30 Uhr

 Ein überzeugender Sieg gegen den starken Tabellenzweiten

 Am Sonntag gastierte mit der TSG Eislingen die Mannschaft, die nach Minuspunkten auf dem zweiten Tabellenplatz liegend auch noch mit Meisterschaftschancen versehen war. Dementsprechend standen auch die Vorzeichen für dieses Spiel. Im Hinspiel wachte die HSG OK viel zu spät auf; am Ende stand ein ernüchterndes 17:13 für die Filstälerinnen.

Ganz anders als vermutet das sonntägliche Auftreten der wJB der HSG. Gleich in der ersten Minute konnte Ashley ihre 7-Meter-Chance zur 1:0 Führung nutzen und Lea Siegmann erhöhte in der dritten Minute auf 2:0. Von ihrer halblinken Position schloss Mona ihren ersten Versuch auch gleich erfolgreich ab und auf der Anzeigetafel stand ein 3:0. Bis dahin konnten die HSG-Anhänger in dieser Spielsaison eine solche Führung nach fünf Minuten noch nie beklatschen. Und das Toreschießen ging auch munter weiter. Zwei Tore durch Mona zum 4:1 bzw. 5:2 bescherten den HSG-Zuschauern einen bis dahin beruhigenden Sonntagnachmittag. Die Möglichkeit auf zwei Tore heranzukommen vergab die TSG in der 13. Minute, als die 7-Meter-Chance nicht genutzt werden konnte und Leonie das 1:1-Duell für sich entschied.


Im Gegenzug setzte sich Kim Bogenschütz durch und erzielte das 6:2 in der 14. Minute. Die HSG stand in der Abwehr sehr gut und hatte sich besonders gut auf die Würfe aus der zweiten Reihe eingestellt. Sowohl der Mittelblock als auch die wiedergenesene Leonie im Tor verrichteten ganze Arbeit. Die HSG konnte sich voll auf ihre Angriffsbemühungen konzentrieren, was ihnen auch mit dem 7:3 durch Kim Siegmann und dem vierten Treffer von Mona zum 8:3 in der 19. Spielminute gelang.

 
In den letzten fünf Minuten bis zur Pausensirene ließ die HSG die Konzentration etwas schleifen, vergab mal wieder zwei 7-Meter-Möglichkeiten und das nutzten die Gäste ihrerseits mit zwei Toren aus. Mit einem 8:5 wechselte man schließlich die Seiten.

 
Die zweite Halbzeit begann auf beiden Seiten sehr zerfahren. Viele Abspielfehler und vergeudete Chancen prägten die ersten fünf Minuten. Einen abermaligen 7-Meter für die Gäste eliminierte Leonie in der 29. Minute gegen die bis dahin beste und auffälligste TSG-Spielerin Wolff.  Bedenklich wurde es zwei Minute später als die eben genannte Spielerin per 7-Meter dann doch erfolgreich auf 8:6 verkürzen konnte.  Im Gegenzug schloss Mona mit etwas Glück ihren Wurf aus der zweiten Reihe zur 9:6-Führung ab. Leider verstand es die HSG nicht, etwas mehr Ruhe und Abgeklärtheit ins Spiel zu bringen. Die Gäste witterten ihre Chancen, gaben sich nicht auf und der Lohn ihrer Bemühungen dann in der 34. Min. mit dem Anschlusstreffer auf 9:7. Die HSG-Auszeit kam dann genau passend. Im Anschluss markierte Kim Bogenschütz auf ihre Art mit ihrem zweiten Treffer das 10:7. Dummerweise handelte sich Lea eine 2-Min-Strafe ein, die die HSG jedoch schadlos überstand, da der Gegner zeitgleich mit derselben Strafe belegt wurde. Ihre Schwester Kim reihte sich dann in die Torschützenliste zum 11:7 ein und so war in der 37. Min. erstmals ein 4-Tore-Vorsprung erreicht.

 
Jedoch ließen die Filstälerinnen nicht locker. Leonie im HSG-Tor wurde immer mehr zur Hauptakteurin. Mit einigen Paraden verteidigte sie den HSG-Vorsprung, der jedoch zu schmelzen begann. Mit zwei  Toren durch die erfolgreichste TSG-Spielerin Renn waren es in der 40. Minute nur noch zwei Tore Vorsprung. Aber auf Kim Bogenschütz ist Verlass: mit ihrem dritten Treffer in der 42. Minute zum 12:9 kehrte etwas Ruhe ein und die HSG spielte nun doch viel gelassener. Die Gäste verkürzten fünf Minuten vor dem Ende noch auf 12:10. Doch als Leonie abermals einen Wurf um den Pfosten lenken konnte und im Gegenzug Laura ihre Leistung mit einem Tor zum 13:10 krönte, war den Gästen der Zahn gezogen.

 
Kim Siegmann mit ihrem dritten Treffer zwei Minuten vor Spielende (14:10) sorgte dafür, dass die HSG erstmals in dieser Saison einen Sieg kurz vor Spielende so richtig genießen konnte. Der 14:11 Endstand durch Elena Renn war dann nur noch Kosmetik.

 
Mit dieser tollen Leistung sollte im letzten Saisonspiel gegen den TV Rechberghausen auch noch was zu holen sein. Die 18:13 Hinspielniederlage ist für die HSG sicherlich Ansporn genug.


Für die HSG spielten:

Im Tor mit Leonie Lehnert,Alina Höfler, Laura Waigner (1 Tor), Mona Höfler (5 Tore/0), Kim Siegmann (3 Tore),

Lea Siegmann (1 Tor), Rhena Gerstenlauer, Ashley Quilitz (1 Tor), Prisca Hug,Kim Bogenschütz (3 Tore/0).

Siebenmeter:   HSG OK:  4/1   TSG:  4/1                

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